Manch ein Mensch freut sich bei hochsommerlichen Temperaturen über eine Abkühlung im Bodensee. Bei Lotte kommt mehr als Freude auf. Sie zeigt sich entzückt über Wasser in jeglicher Form.

Wasser ist ihr größtes Glück

Die Rede ist von meiner vierjährigen Jack-Russel-Mischlings-Hündin. Sei es der Bodensee, ein Bach im Wald oder das Wasser aus dem Gartenschlauch. Für Lotte ist Wasser das größte Glück. Wenn sie den Geruch des Sees wahrnimmt, gibt es für sie kein Halten mehr. Ist das Autofenster auf dem Weg zum See geöffnet, streckt Lotte ihre kleine Hundenase durch das Fenster und schnüffelt, was das Zeug hält. Sind wir am Ziel angekommen und haben die Leine gelöst, sieht man nur noch einen weiß-schwarzen kleinen Pfeil und Lotte ist schon Richtung See unterwegs.

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Im Planschbecken spielt Lotte – und zwar nur sie

Wenn Lotte im Garten ist, kann das Gießen der Pflanzen zu einer wirklich schwierigen Aufgabe werden: wie schaffe ich es, die Blumen zu bewässern, wenn Lotte kläffend an mir hochspringt, um den Wasserstrahl berühren zu können? Mittlerweile hat Lotte hat nun ein eigenes kleines Planschbecken im Garten stehen. In einer mit Wasser gefüllten Wanne kann die Hündin sich vergnügen. Probleme gibt es nur, wenn sich jemand der Wanne nähert. Denn es ist Lottes Planschbecken. Und das zeigt sie mit einem deutlichen Knurren. Stundenlang kann sich die kleine Hündin mit dem Plantschen im Wasser beschäftigen. Langweilig wird es Lotte dabei nicht. Mit den Hinterbeinen auf dem Rand der Wanne stehend paddeln ihre Vorderbeine im Wasser und spritzen ihr die kühlen Tropfen ins kleine Hundegesicht.

Bis zum Bauchplatscher kaum zu bändigen

Ein weiteres Erlebnis, das auf der Top-Liste der Freizeitbeschäftigungen von Lotte steht, ist Boot fahren. Wenn wir im Sommer auf dem Bodensee unterwegs sind, ist Lotte selbstredend mit dabei. Während der Fahrt heißt es aufpassen, dass die Hündin sich nicht einfach selbstständig macht und über Bord geht. Sind wir endlich in der Bucht, ist Lotte die erste, die mit einem gekonnten Bauchplatscher ins Wasser springt – Und dort auch erst einmal bleibt. Es ist jedes Mal unsere Aufgabe, darauf zu achten, dass Lotte nicht zu lange durch die Gegend schwimmt. Da sie so verrückt nach Wasser ist, vergisst sie nämlich, ihre eigenen Kräfte einzuschätzen. Lotte würde quasi so lange schwimmen, bis sie untergeht.