Ruhig liegt sie im Hafen der österreichischen Gemeinde Hard neben dem Schaufelraddampfer Hohentwiel: die MS Oesterreich.

Bild: Svenja Graf

Willkommen an Bord! Die beiden Kapitäne Robert Kössler (links) und Adolf Konstatzky (rechts) kennen sowohl das Schiff als auch den Bodensee wie ihre Westentasche.

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Nach drei Jahren Planung und weiteren drei Jahren Bauzeit sieht die MS Oesterreich heute wieder so aus wie bei ihrer ersten Jungfernfahrt im Jahr 1928. Zuvor hatte ein Team von 25 Freiwilligen in 1100 Arbeitsstunden 75 Tonnen Material ausgebaut.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Dinnersalon können die Fahrgäste nun in gemütlichen Rattanstühlen sitzen und sich Essen und Getränke schmecken lassen.

Video: Svenja Graf

Zubereitet werden die Leckereien in der Bordküche. Sie ist ebenfalls nagelneu und wurde erst am Tag vor der Jungfernfahrt eingebaut.

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Vom Dinnersalon aus führt eine Treppe hinunter in den Tanzsalon.

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Er ist mit elegant eingedeckten Tischen und schwarzen Stühlen ausgestattet. Ob hier in den 1920er Jahren wohl der eine oder andere Charleston getanzt wurde?

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Weiter geht es in den Damensalon. Auch hier laden die hellen und freundlichen Rattanmöbel zum Verweilen ein. Sie sind den Originalmöbeln von 1928 nachempfunden.

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Den Damensalon ziert ein auffälliges Kunstwerk. Das Intarsienbild wurde 1952 extra für die Oesterreich hergestellt. 2015 wurde es in Sicherheit gebracht und restauriert. Der Künstler ist unbekannt. Als Motive dienten die ersten Aufführungen der Bregenzer Festspiele nach 1946.

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Hochwertige Materialien, dezente Dekoration – der Stil, den der Gast in den Salons vorfindet, zieht sich bis in die Toilettenräume durch.

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Nicht nur die geschmackvoll gestalteten Innenräume bieten viel Platz für die Fahrgäste – auch der Außenbereich hat viel zu bieten.

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140 Sitzplätze befinden sich im Außenbereich der MS Oesterreich. Vor allem bei schönem Wetter lässt sich hier die Aussicht auf See und Berge genießen.

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Für das leibliche Wohl wird auch im Außenbereich gesorgt. An der Bar gibt es eine große Auswahl an Getränken.

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Auch die Sicherheit kommt auf der MS Oesterreich nicht zu kurz. Die beiden Rettungsboote wurden nach historischen Plänen in der Werft von Willi Wagner in Bodman aus Mahagoni gebaut.

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In Zukunft heißt es an Bord der MS Oesterreich wieder regelmäßig "Leinen los", wenn die Schiffsglocke ertönt und der wiederbelebte Luxus-Liner zu seinen Fahrten auf dem Bodensee aufbricht.

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In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

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