Auf 570 Kilometern führen die Routen der Bodensee-Klassik durch malerische Orte und Landschaften des Dreiländerecks. Die automobilen Schmuckstücke sind während eines Prologs in Friedrichshafen, auf einer „Lechtaler-Runde“ und einer „Allgäuer-Runde“ zu sehen. Die Bodensee-Klassik gilt unter Kennern als eine der schönsten Rallyes im Alpenraum und ist sowohl bei Oldtimer-Fans sowie bei vielen Zuschauern beliebt, die entlang der Strecken stehen.

Prolog ab Zeppelin-Museum

Die Rallye beginnt laut Veranstalter am Donnerstag, 2. Mai, um 17 Uhr mit einem kurzen Prolog von acht Kilometern in Friedrichshafen. Start wird in der Fußgängerzone in der Altstadt direkt beim Zeppelin-Museum sein. Der Prolog mit Wertungsprüfung auf der Teststrecke des ZF-Werks II soll um 17.30 Uhr beim ZF-Forum, Löwentalerstraße, enden.

Automobile Raritäten dabei

Ältestes Fahrzeug soll diesmal ein Vauxhall Special Dragon (Baujahr 1932) sein. Weitere Besonderheiten seien: ein Simca Super 8 Cabrio (1951); ein Volvo P 1800 (1964) wie in der Krimi-Serie „Simon Templar“; ein absoluter Exot im Starterfeld – ein Skoda Trekka aus Neuseeland (1969). Außerdem dabei: die Rallye-Version Opel Ascona B 400 (1981).

Am zweiten Rallye-Tag fahren die Teilnehmer um 9 Uhr vom Vorplatz des Festspielhauses in Bregenz los, das für die weltweit größte Seebühne bekannt ist. Es werden 291 Kilometer auf der „Lechtal-Runde“ zu bewältigen sein.

Siegerehrung im Festspielhaus

Auch an dritten Tag werde die Rallye-Route viel Sehenswertes bieten: Isny im Allgäu und Immenried, das Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee. Danach geht es über Aulendorf und Althausen zum Gut Hügle in Ravensburg. Kurz vor dem Ziel steuert der Tross noch Scheidegg an. Gegen 16 Uhr wird das erste Fahrzeug im Zieleinlauf in Bregenz erwartet. Die Sieger werden am Abend während einer Gala im Festspielhaus geehrt.