Die Bundesregierung hat bereits am Montag ein Hilfspaket für den Kulturbereich beschlossen. Am Dienstag zog der Landtag von Baden-Württemberg nach und verabschiedete ein „Soforthilfeprogramm Corona“, das sich auch an die Kultur- und Kreativwirtschaft richtet, wie die Landesregierung auf ihrer Internetseite mitteilt.

  • Zielgruppe: Anträge können ab Mittwochabend, 25. März, gestellt werden. Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, die mit ihrer Tätigkeit zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten, Klein- und Kleinstunternehmen mit maximal 50 Beschäftigten sowie Angehörige der Freien Berufe wie etwa freischaffende Schauspieler oder Musiker.
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  • Höhe der Fördergelder: Laut Landesregierung erfolgt die Förderung als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für zunächst drei Monate. Die Obergrenze der Förderbeiträge liegt bei 9000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und antragsberechtigte Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten, bei 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigen und bei 30.000 Euro für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigen.
  • Voraussetzung für den Erhalt einer Förderung ist, dass der Antragsteller aufgrund der Corona-Pandemie in eine „existenzbedrohliche, wirtschaftliche Schieflage oder massive Liquiditätsengpässe geraten ist“, wie die Landesregierung schreibt. Anträge, die sich auf Engpässe beziehen, die vor dem 11. März entstanden sind, seien nicht förderfähig. Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens beziehungsweise der Wohnsitz des Soloselbstständigen oder Angehörigen eines Freien Berufs muss in Baden-Württemberg liegen.
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  • Weitere Informationen zu den Hilfspaketen von Landes- und Bundesregierung finden sich auf der Internetseite des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst: www.mwk.baden-wuerttemberg.de