Das Füttern sei gut gemeint, aber Brot-und andere Essensreste locken nach Angaben der Stadt Lindau auch Schädlinge an – vor allem Ratten.

Das könnte Sie auch interessieren

Immer mehr Ratten seien derzeit am Uferbereich des Köchlinweihers sowie den angrenzenden Grundstücken unterwegs. „Vielen scheint nicht bewusst zu sein, dass trotz der gut gemeinten Tierliebe negative Folgen mit der Fütterung zusammenhängen“, teilt die Stadt mit. Denn wenn Essensreste liegen bleiben, gebe man den Tieren einen außergewöhnlichen Lebensraum. Ratten würden sich zudem stark vermehren.

Auch in Friedrichshafen stehen Rattenfallen am Bodenseeufer.
Auch in Friedrichshafen stehen Rattenfallen am Bodenseeufer. | Bild: Fabiane Wieland

Auch für Wasservögel gelte, dass diese in der Natur ausreichend Nahrung finden und nicht extra gefüttert werden müssen. Am häufigsten werde Brot gefüttert. „Dies stellt für die Wasservögel jedoch artgerechte Nahrung dar, da sie Brot schwer verdauen können, teilweise bilden sich auch Klumpen im Hals der Tiere.“ Außerdem führe die einseitige Ernährung zu Mangelerscheinungen und die Tiere verlieren ihre Scheu vor Menschen.

Schwäne sollten in Lindau nicht gefüttert werden.
Schwäne sollten in Lindau nicht gefüttert werden. | Bild: Stadt Lindau

Wie viele Wasservögel kann man zählen? Welche Arten gibt es auf dem Weiher? Welche können tauchen? Wie unterscheiden sich Männchen und Weibchen? Am Wasser gebe es allerhand zu entdecken, so die Stadt – auch ohne Brottüte oder Essen im Gepäck.