Die Hagnauerin Andrea Götz kam mit einem besseren Gefühl aus der Veranstaltung, als sie hinein gegangen ist:

Andrea Götz, Hagnau: "Ein Ausbau würde Hagnau extrem belasten, das ganze Dorf würde platt liegen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es sich die Planer nicht leicht machen und sich sehr detailliert mit allen Problemen auseinandersetzen... Meine Hoffnung ist, dass es nach Abwägung aller Aspekte nicht zu einem Ausbau, sondern zu einer für uns Hagnauer erträglichen Lösung kommen wird."
Andrea Götz, Hagnau: "Ein Ausbau würde Hagnau extrem belasten, das ganze Dorf würde platt liegen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es sich die Planer nicht leicht machen und sich sehr detailliert mit allen Problemen auseinandersetzen... Meine Hoffnung ist, dass es nach Abwägung aller Aspekte nicht zu einem Ausbau, sondern zu einer für uns Hagnauer erträglichen Lösung kommen wird." | Bild: Gisela Keller

"Ein Ausbau würde Hagnau extrem belasten, das ganze Dorf würde platt liegen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es sich die Planer nicht leicht machen und sich sehr detailliert mit allen Problemen auseinandersetzen. Es wurden auch einige Dinge angesprochen, die gegen einen Ausbau sprechen, etwa die schwierige Verkehrsführung während der Bauzeit, dass eine Ausweichstraße gebaut werden müsste, der Flächenverbrauch erheblich höher wäre, als viele annehmen. Und auch, dass die Bauzeit länger wäre. Meine Hoffnung ist, dass es nach Abwägung aller Aspekte nicht zu einem Ausbau, sondern zu einer für uns Hagnauer erträglichen Lösung kommen wird."

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Reiner Happel aus Hagnau erwartete von der Veranstaltung nicht viel und wurde positiv überrascht: "Es wurde sehr genau und schlüssig erklärt, wie die Planer vorgehen und welche Aspekte berücksichtigt werden. Ich schaue jetzt wieder optimistischer in die Zukunft und hoffe weiterhin, dass es nicht zu einer Ausbauvariante kommt."

Reiner Happel, Hagnau: "Es wurde sehr genau und schlüssig erklärt, wie die Planer vorgehen und welche Aspekte berücksichtigt werden. Ich schaue jetzt wieder optimistischer in die Zukunft und hoffe weiterhin, dass es nicht zu einer Ausbauvariante kommt."
Reiner Happel, Hagnau: "Es wurde sehr genau und schlüssig erklärt, wie die Planer vorgehen und welche Aspekte berücksichtigt werden. Ich schaue jetzt wieder optimistischer in die Zukunft und hoffe weiterhin, dass es nicht zu einer Ausbauvariante kommt." | Bild: Gisela Keller

Auch Adam Tully aus Immenstaad zog nach dem Informationsabend eine positive Bilanz: "Ich bin auf jeden Fall schlauer geworden, was das Vorgehen der Planer angeht. Ich hoffe weiterhin, dass C 1.1 kommt, auch wenn mein Eindruck ist, dass der Planer Burchard Stocks dagegen ist."

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Der Ittendorfer Markus Miller wirkte nicht zufrieden: "Für mich sind die Ausführungen der Planer einseitig gewesen.

Markus Miller, Ittendorf: "Für mich sind die Ausführungen der Planer einseitig gewesen. Ich habe das Gefühl, dass zu sehr auf die Hinterlandtrassen eingegangen wurde. Und ich frage mich, wie viele der Besucher sich mit den Trassenvarianten in natura beschäftigt haben und nicht nur auf gezeigten Plänen.
Markus Miller, Ittendorf: "Für mich sind die Ausführungen der Planer einseitig gewesen. Ich habe das Gefühl, dass zu sehr auf die Hinterlandtrassen eingegangen wurde. Und ich frage mich, wie viele der Besucher sich mit den Trassenvarianten in natura beschäftigt haben und nicht nur auf gezeigten Plänen. | Bild: Toni Ganter

Ich habe das Gefühl, dass zu sehr auf die Hinterlandtrassen eingegangen wurde. Und ich frage mich, wie viele der Besucher sich mit den Trassenvarianten in natura beschäftigt haben und nicht nur auf gezeigten Plänen."

 

Eine ganz andere Beobachtung machte Hans-Peter Brause aus Ittendorf. Der Jurist kommentierte:

Hans-Peter Brause, Ittendorf: "Ich fand das Auftreten des Planers Burchard Stocks souverän. Er ist Graant für den rechtsstaatlichen Ablauf des Verfahrens. Der Auftritt des Landrats Lothar Wölfle war deplatziert, soweit er von Stocks Phantasie zur Umgehung von Narturschutzgesetzen forderte."
Hans-Peter Brause, Ittendorf: "Ich fand das Auftreten des Planers Burchard Stocks souverän. Er ist Graant für den rechtsstaatlichen Ablauf des Verfahrens. Der Auftritt des Landrats Lothar Wölfle war deplatziert, soweit er von Stocks Phantasie zur Umgehung von Narturschutzgesetzen forderte." | Bild: Toni Ganter

"Ich fand das Auftreten des Planers Burchard Stocks souverän. Er ist Garant für den rechtsstaatlichen Ablauf des Verfahrens. Der Auftritt des Landrats Lothar Wölfle war deplatziert, soweit er von Stocks Fantasie zur Umgehung von Naturschutzgesetzen forderte."

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Die Ittendorferin Zita Knecht richtete ihr Augenmerk auf den finanziellen Aspekt: "Ich bin der Meinung, dass im 21. Jahrhundert in einem Land der Hochtechnologie und in einem sensiblen Bereich wie am Bodensee bei einer Trassenentscheidung die Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielen darf.

Zita Knecht, Ittendorf": Ich bin der Meinung, dass im 21. Jahrhundert in einem Land der Hochtechnologie und in einem sensiblen Bereich wie am Bodensee bei einer Trassenentscheidung die Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielen darf. Für mich wäre es unverständlich, wenn eine Variante auf der grünen Wiese bevorzugt würde, nur weil andere Varianten teurer sind. Die Generationen nach uns werden nicht nach Kosten fragen."
Zita Knecht, Ittendorf": Ich bin der Meinung, dass im 21. Jahrhundert in einem Land der Hochtechnologie und in einem sensiblen Bereich wie am Bodensee bei einer Trassenentscheidung die Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielen darf. Für mich wäre es unverständlich, wenn eine Variante auf der grünen Wiese bevorzugt würde, nur weil andere Varianten teurer sind. Die Generationen nach uns werden nicht nach Kosten fragen." | Bild: Toni Ganter

Für mich wäre es unverständlich, wenn eine Trassenvariante auf der grünen Wiese bevorzugt würde, nur weil andere Varianten teurer sind. Die Generationen nach uns werden nicht nach den Kosten fragen."