Bei einer Routinekontrolle auf einer A 96 bei Lindau seien Unregelmäßigkeiten bei der Kfz-Zulassung des Wagens des 29-Jährigen aufgefallen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach einer genaueren Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass er von der internationalen Polizeiorganisation Interpol zur Auslieferung gesucht wird.

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Der 29-Jährige war laut Polizei 2015 wegen Rauschgifthandels zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. In seinem Haus seien zuvor 129 Kilogramm Marihuana gefunden worden, hieß es weiter. Daraufhin war der in Österreich Gemeldete den Angaben zufolge untergetaucht, sein Auto war durch die Behörden stillgelegt worden. Einen Führerschein besaß er nicht. Bei der Kontrolle am späten Freitagabend trug er außerdem ein verbotenes Springmesser bei sich.