Die Initiative mit dem sperrigen Namen "B 31-Neu Bündnis Pro 7.5 Plus" hat sich in Sachen Trassenverlauf klar positioniert. In einer Pressemitteilung macht ihr Sprecher, Bernd Saible, deutlich, dass ein der beiden seefernen Trassenvarianten die beste Lösung für die neue Bundesstraße zwischen Immenstaad und Meersburg sei. "Die Variante C1.1 ist die effektivste und zielführendste Lösung", stellt Saible klar. Das Bündnis vertritt die Bürgerinitiativen aus Hagnau, Immenstaad und das "Team B 31" aus Stetten.

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Erst vor einigen Tagen hatte sich der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Immenstaad für eine Tunnellösung der bisherigen B 31-Streckenführung stark gemacht und damit für viele Diskussionen gesorgt.

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Seit Ende November 2018 stehen noch drei Haupttrassen mit Varianten zur Debatte, die am Ende realisiert werden könnten, diese werden nun als Korridore "A", "B" und "C" bezeichnet. Dabei entspricht der Korridor A dem Ausbau der bestehenden Bundesstraße, Korridor B eine Trasse, die südlich des Weingartenwaldes verläuft und die C-Variante einen Neubau nördlich des Weingartenwaldes.

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"Aus Sicht des Bündnisses erreichen die Trassenvarianten A und B nicht das wichtige Ziel einer wirksamen Verkehrsbündelung von B 31 und B 33 auf einer leistungsfähigen Verkehrsachse B  31-Neu", schreibt Bernd Saible. Beide Varianten führten zu einer "massiven, inakzeptablen Zerschneidung der betroffenen Gemeinden, der seenahen Kulturlandschaft und des zentralen Bodensee-Weinbaugebiets", heißt es in der Pressemitteilung. Weiterhin würden diese Trassen "erhebliche städtebauliche Nachteile, insbesondere für die Gemeinden Stetten und Immenstaad, wie auch existenzbedrohende Folgen für die Obst- und Weinbaubetriebe aller Gemeinden mit sich bringen", so die Vereinigung "B 31-Neu Bündnis Pro 7.5 Plus".

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