Wie geht es weiter mit den Plänen für den Weiterbau der B 31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad? Das wollen am Dienstagabend viele Menschen wissen und besuchen daher die erste von zwei Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums Tübingen in der Linzgauhalle in Immenstaad.

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Viele Neugierige sind bereits pünktlich um 18 Uhr zur Saalöffnung da, um über die ausgehängten Pläne zu diskutieren. Mit Buttons „C 1.1“ und Aufklebern mit der Aufschrift „Ausbau statt Neubau“ am Oberteil tun die Anwesenden ihre Meinung kund. So sitzen sie auch nicht nach Wohnort, sondern nach Meinung sortiert.

An Stellwänden informieren sich die Besucher.
An Stellwänden informieren sich die Besucher. | Bild: Lena Reiner

„Noch ist keine Trassenvariante ausgeschieden.“ Das macht Projektleiter Matthias Kühnel vom Regierungspräsidium Tübingen gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich. Derzeit gebe es zwölf Varianten, die sich aufgrund der Ergebnisse aus den Gutachten teilweise verändert haben. 70 Prozent der Gutachten seien inzwischen ausgewertet.

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Am geplanten Zeitplan wird festgehalten. Das heißt, bis Ende des Jahres soll eine Vorzugsvariante feststehen. Der Fokus werde bei den Veranstaltungen in Immenstaad auf die fachlichen Fragen gelegt. Außerdem wolle man einen Zwischenstand präsentieren, sagt Yvonne Knapstein vom Team Ewen, das den Dialogprozess in der Region begleitet.

Der zweite Info-Abend des Regierungspräsidiums Tübingen beginnt am 23. Oktober um 19 Uhr.