In Friedrichshafen hat der politische Begleitkreis zur Planung der B 31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad getagt. Im Mittelpunkt der Sitzung stand laut einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Tübingen die kurz vor Weihnachten bekannt gegebene Empfehlung für die Vorzugsvariante B1.

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„Die vergleichsweise geringen Bau- und Folgekosten zusammen mit der hohen verkehrlichen Wirksamkeit haben am Ende auch mich von der Variante B1 überzeugt“, wird Regierungspräsident Klaus Tappeser in der Mitteilung zur Veranstaltung zitiert. „Die Eingriffe für Mensch und insbesondere Natur, wie beispielsweise die Zerschneidung des Weingartenwalds, sind nicht kleinzureden. Das ist auch der Grund, warum wir die Leistungsfähigkeit eines dreistreifigen Querschnitts überprüfen lassen“, so Uwe Lahl vom Verkehrsministerium in Stuttgart. Jetzt gelte es, die Meinung des Bundes zur Trasse B1 abzuwarten.

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Die konkreten Gründe für und gegen die unterschiedlichen Variantenkorridore müssten durch verantwortliche Fachleute dringend näher erläutert werden, heißt es zur Sitzung weiter. Sobald die dem Bundesverkehrsministerium vorgelegten Unterlagen mit diesem erörtert wurden, soll voraussichtlich im März im Rahmen des Dialogs zur B 31 ein aktueller Blick in die öffentliche Planungswerkstatt ermöglicht werden.