Ernst Hund
Ernst Hund | Bild: Gisela Keller

Ernst Hund, Hagnau: „Meine Frau und ich gehen mit einem guten Gefühl aus der Veranstaltung. Wir fühlen uns gut informiert und die Experten haben sich auf die objektiven Planungskriterien konzentriert und die Problematik zwischen Vorder- und Hinterland außen vor gelassen. Wir hoffen, dass es nicht zu einem Tunnelbau bei Hagnau kommen wird, auch weil wir uns Sorgen um die wertvollen Rebflächen machen. Auch die Bauphase sehen wir als problematisch.“

Elfi Müller
Elfi Müller | Bild: Gisela Keller

Elfi Müller, Immenstaad: „Es ist eine sehr schwere Aufgabe für die Planer. Sie haben uns sehr ausführlich und auf verständliche Weise informiert. Meinem Mann und mir ist ein möglichst geringer Flächen- und Landschaftsverbrauch wichtig, aber wir haben gesehen, dass dieses Ziel nicht so leicht zu erreichen ist.“

Frieder Staerke
Frieder Staerke | Bild: Gisela Keller

Frieder Staerke, Markdorf: „Ich gehöre als Vertreter des BUND zum Facharbeitskreis und daher habe ich heute keine große Überraschung erlebt – mit Ausnahme der Sache mit der früheren Mülldeponie in der Lipbachsenke, von der die Planer erst vor Kurzem erfahren haben und die jetzt zu Umplanungen zwingt. Ich bin ein bisschen enttäuscht darüber, dass die Sinnhaftigkeit einer Dreispurigkeit nicht wirklich ernsthaft in Betracht gezogen wird.“

Bernd Caesar
Bernd Caesar | Bild: Gisela Keller

Bernd Caesar, Pro Kluftern: „Ich kenne das Verfahren, weil ich schon bei der Mediation Kluftern dabei war. Das Verfahren an sich ist gut. Ich vertraue auf die Qualität der Gutachter – und darauf, dass sie eine Trasse finden werden, die den geringst möglichen Schaden anrichtet und den höchstmöglichen Nutzen bringt. Auf politischer Seite wünsche ich mir allerdings, dass ein ähnliches Gewicht auf den Ausbau der Bodenseegürtelbahn gelegt würde. Der Bau eines zweiten Gleises würde einen Bruchteil der Fläche verbrauchen.“

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Heiko Mantzsch
Heiko Mantzsch | Bild: Gisela Keller

Heiko Mantzsch, Verkehrsinitiative Stetten: „Wir haben gesehen, dass die Gutachter jeden möglichen Aspekt betrachten. Fachlich wird es nichts zu bemängeln geben, auch wenn mit dem Ergebnis bestimmt nicht jeder einverstanden sein wird. Die politische Einflussnahme zur Untersuchung einer Dreispurigkeit sehe ich kritisch, das kann die Planungen und damit auch die Realisierung der Straße um Jahre verzögern. Das spielt manchem in die Karten.“

Bernd Saible
Bernd Saible | Bild: Gisela Keller

Bernd Saible, Verkehrsinitiative Hagnau: „Ich finde es gut, dass die Knackpunkte für jede Trasse und die Möglichkeiten, verschiedene Probleme zu kompensieren, vorgestellt wurden. Was mir sehr gefallen hat, war die klare Aussage der Gutachter, dass nur mit einer vierspurigen Trasse alle definierten Verkehrsziele erreicht werden können und eine Dreispurigkeit zum Verfehlen mehrerer Ziele führen würde.“

Zwischenruf aus dem Publikum: „Die Variante C 1.1 ist doch gar nicht mehr C 1.1!“
Zwischenruf aus dem Publikum: „Die Variante C 1.1 ist doch gar nicht mehr C 1.1!“ | Bild: Lena Reiner

Der zweite Info-Abend des Regierungspräsidiums Tübingen beginnt am 23. Oktober um 19 Uhr.