Wie geht es weiter mit den Plänen für den Weiterbau der B 31 neu zwischen Meersburg und Immenstaad? Wie ist der aktuelle Stand im Prozess der Trassenwahl? Nachdem die beiden öffentlichen Veranstaltungen im Februar in Markdorf auf eine enorme Resonanz gestoßen waren, bietet das Regierungspräsidium (RP) Tübingen nun zwei weitere Informationsabende an: Als „Blick in die Planungswerkstatt„ hat die Behörde die Veranstaltungen überschrieben, die am Dienstag, 22. Oktober, und Mittwoch, 23. Oktober, jeweils um 19 Uhr in der Linzgauhalle in Immenstaad stattfinden werden. Anders als in Markdorf werden nun von vornherein zwei Abende angeboten, an denen die identischen Inhalte präsentiert werden.

Zwischenergebnisse sollen vorgestellt werden

Was werden die Bürger zu hören bekommen? Zunächst einmal den aktuellen Sachstand, den das B-31-Planungsteam des RP aufzeigen will. Darum, so heißt es jedenfalls aus Tübingen, hätten nach den Info-Abenden im Februar vor allem die im politischen Begleitkreis vertretenen Bürgermeister gebeten. Nun wolle das Planungsteam den Bürgern „die Möglichkeit geben, ihm und den Gutachtern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen“, teilt das RP mit. „Stück für Stück erhalten wir mehr Informationen aus den laufenden Untersuchungen. Auf dieser Basis können wir die im Frühjahr vorgestellten Varianten optimieren und noch besser beurteilen. Über diesen Prozess und die weiteren Zwischenergebnisse wollen wir berichten“, sagt Anne Dittmann vom RP-Planungsteam.

Es geht auch um die „Knackpunkte“

Dabei soll es natürlich auch um die „Knackpunkte“ der zur Option stehenden Trassenkorridore – seenah oder im Hinterland – gehen, sagt RP-Sprecher Dirk Abele auf Anfrage des SÜDKURIER. Denn die Wertung der Varianten ist noch nicht abgeschlossen. Bei den Abenden in Immenstaad werde es daher auch noch keine Vorstellung einer favorisierten Variante geben, betont man beim RP. Im November soll es mit dem Dialog weitergehen. Bis Jahresende soll die Trassenwahl getroffen werden. Öffentlich kommuniziert wird sie vermutlich erst im neuen Jahr, wenn alle beteiligten Behörden und auch der Bund sie geprüft haben.