Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben koordiniert eine Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung zwischen Baindt, Baienfurt, Weingarten, Ravensburg und Meckenbeuren bis nach Friedrichshafen. Peter Gwiasda vom Planungsbüro Via hat das Konzept im Ausschuss für Umwelt und Technik des Bodenseekreises vorgestellt.

Kreisräte einstimmig für das Projekt

Einstimmig sprachen sich die Kreisräte für den 28,6 Kilometer langen Radschnellweg aus. Täglich werden mehr als 2500 Radler den Schnellweg nutzen.

Strecke auf alter B 30 und früheren Bahngleisen

Zwischen Ravensburg und Meckenbeuren soll die alte Bundesstraße 30 in Teilen zum Radschnellweg werden. Von Meckenbeuren nach Friedrichshafen ist die Streckenführung auf dem ehemaligen Bahngleis geplant, ebenso eine Anbindung an den Velo-Ring.

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Als gute Alternative für den motorisierten Individualverkehr bezeichnete Manfred Härle (CDU) den Plan. Auch Norbert Zeller (SPD) sprach sich für eine schnelle Umsetzung aus. Große Zustimmung gab es auch vonseiten der Grünen. "Ich freue mich, dass die Planung auf so positive Resonanz stößt", sagte Landrat Lothar Wölfle. So lasse es sich gut in die nächsten Gespräche gehen.

Bodenseekreis muss ein Drittel der Kosten tragen

Die Kosten der Machbarkeitsstudie trägt zu 80 Prozent das Land Baden-Württemberg. Den Rest, je 8000 Euro, bezahlen der Bodenseekreis und der Landkreis Ravensburg. Der Radschnellweg kostet etwa 38 Millionen Euro, wovon ein Drittel auf den Bodenseekreis entfällt.

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