In Friedrichshafen, Meersburg und Überlingen gibt es schon vereinzelt DFI-Anzeiger. DFI steht für dynamische Fahrgastinformation. Gemeint sind jene Anzeigentafeln, auf denen festgelegte Fahrpläne laufend um dynamische Abweichungen ergänzt werden. So entstehen Echtzeitinformationen für die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel.

2020 bis 2022 zunächst 13 Anlagen

Künftig soll es noch mehr DFI-Anzeiger an viel frequentierten Haltestellen und Umsteigehaltestellen geben. Ab 2020 bis 2022 sollen im Bodenseekreis 59 DFI-Anlagen entstehen. In Stufe eins sind es 13 Anlagen, die zusammen 657.000 Euro kosten. Die Hälfte kommt voraussichtlich aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg, ein Viertel übernimmt der Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB) und das letzte Viertel (164.250 Euro) soll aus dem Kreishaushalt kommen – so haben es die Räte vom Ausschuss Nahverkehr am Mittwoch einstimmig beschlossen.

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In Stufe zwei werden dann weitere 743.000 Euro fällig. Mit DFI-Anlagen erhalten auch Menschen und Touristen ohne lokale Apps bereits bei der Ankunft an der Haltestelle verlässliche Informationen für bessere Planbarkeit. Dynamische Fahrgastinformationen werden durch rechnergestützte Betriebsleitsysteme generiert und an DFI-Anlagen visualisiert. Zu wissen, wann der Bus kommt und ob ich den Anschluss nicht verpasse, wiegt einen Teil der ÖPNV-Nachteile wieder auf, so hoffen die Verantwortlichen.