Bei Airbus haben sich rund 130 Satellitenexperten über den aktuellen Stand bei Entwicklung und Bau der zweiten Generation der Metop-Wettersatelliten ausgetauscht. Dies teilt Mathias Pikelj mit, er ist Pressesprecher von Airbus Defence and Space.

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Nach einer ersten Expertenrunde vor zwei Jahren bei Airbus in Toulouse wurde nun am Abschluss der Entwicklungsphase und am Beginn der Fertigung der Flughardware auf dem zweiten sogenannten Metop-SG Core Team Event am Bodensee der aktuelle Entwicklungsstand diskutiert. "Dabei wurden die ersten Testergebnisse genauso besprochen, wie die weitere Planung bis zur Fertigstellung", teilt Mathias Pikelj mit: "Alle Beteiligten bestätigten nach dem Event die Wichtigkeit dieses Forums für den Informations-und Gedankenaustausch und für den positiven Teamspirit in der europäischen Metop-Familie."

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Airbus ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Bau der sechs neuen, polarumlaufenden meteorologischen Satelliten, die ab 2022 zum Einsatz kommen sollen. Drei der sechs Satelliten werden im neuen integrierten Technologiezentrum (ITC) endmontiert werden. Die Satellitenstrukturen sollen ab Herbst 2020 am Standort Friedrichshafen eintreffen und dann sukzessive mit weiteren Komponenten und den Messinstrumenten komplettiert werden.

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Vertreten waren bei diesem jüngsten Expertentreffen laut Mathias Pikelj die europäische Weltraumorganisation ESA, die europäische Organisation für den Betrieb der Wettersatelliten Eumetsat, die französische Raumfahrtagentur CNES, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie alle im Kernteam beteiligten Raumfahrtunternehmen. "Ziel der Expertenrunde war es, alle beteiligten Partner zusammenzubringen und einen intensiven Austausch von Informationen zu ermöglichen", berichtet Pikelj.