Zwei runde Geburtstage wollte der Musikverein in einem größeren Rahmen feiern: sein 150-jähriges Bestehen und das 40. Mostfest. Doch wegen der Unsicherheit bei den Corona-Regelungen mussten die Musiker leisere Töne anschlagen: Es bleibt bei drei statt vier angedachten Tagen Mostfest. Aber nach zwei Jahren erzwungener Enthaltsamkeit sind sich die Macher sicher, dass dies die Feierlaune nicht beeinträchtigen wird. Und es gibt auch Neues.

Premiere für DJ

So startet das Mostfest am Samstag, 2. Juli um 18.30 Uhr mit dem Musikverein Bermatingen. Etwa eine halbe Stunde später soll der Fassanstich erfolgen. Ob Ortsvorsteher Jakob Krimmel oder Bürgermeister Martin Rupp zum Hammer greifen werden, steht noch nicht fest. Aus der Not macht der MV Ahausen vielleicht eine Tugend: Wenn die Bermatinger Blasmusiker ihre Instrumente einpacken und sich unter die Gäste mischen, wird erstmals ein Discjockey auf der Bühne über dem Bach agieren. „Wir haben so viele Musikvereine angefragt, ob sie bei uns spielen wollen, aber viele haben unter Corona schwer gelitten und mussten uns absagen“, erklärt MV-Vorsitzender Maurice Parent. So sind alle gespannt auf DJ Markus Enderle aus Kluftern, der ab 21 Uhr mit Musik quer Beet alle musikalischen Geschmäcker bedienen will.

Das könnte Sie auch interessieren

Am Sonntag ist der Sternmarsch geplant: Ab 10.30 Uhr marschieren die Musikvereine Ittendorf, Riedheim, Owingen und Immenstaad zum und rund um den „Stacchus“. Ab 11 Uhr spielt der MV Liggersdorf zum Frühschoppenkonzert, ab 14.30 Uhr gibt es Unterhaltung mit dem MV Ittendorf und ab 18.30 Uhr mit dem MV Bavendorf. Das Fest wird mit dem traditionellen Feierabendhock und dem MV Ahausen am Montag beschlossen.

Viele freuen sich schon das ganze Jahr auf den Moschtbraten und vor allem auf die Dinnele und den Most: Zum Jubiläum gibt es eine neue Mostsorte mit Holunderblüten-Note, kündigen die Veranstalter an. Für weitere Unterhaltung wird gesorgt.