Am kommenden Wochenende hätte das beliebte Bermatinger Weinfest zum 49. Mal stattfinden sollen, doch auch hier macht die Corona-Pandemie einen Strich durch die Veranstaltungsplanung. In diesem Jahr bleibt es auf dem am Fuß des Leopoldberges gelegenen Festplatz still. Bereits Ende April hatten sich die im Weinfestkomitee zusammengeschlossenen Vertreter der beteiligten Vereine – Musikverein, Bärenzunft, Tennis-Club, Sportverein sowie die Freiwillige Feuerwehr – für eine Absage entschieden. Das Weinfest hatte sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Einnahmen werden den Organisatoren in diesem Jahr fehlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kein Nachfolger für Harald Hilpert gefunden

So sind die Augen auf das kommende Jahr und gerichtet, wobei noch unklar ist, ob man dann 49 oder 50 Jahre Weinfest feiern möchte, wie Anna Reisch, Vorsitzende des Musikvereins berichtet. Doch aktuell konzentriere man sich darauf, sowohl das Weinfestkomitee als auch das Weinfest selber neu auszurichten, nachdem im vergangenen Jahr der langjährige Vorsitzende des Komitees, Harald Hilpert, verabschiedet hatte und bis heute noch kein Nachfolger für den Vorsitz der „Weinfest GbR“ gefunden wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Aufgabenverteilung auf mehrere Schultern

Auch die Aufgabenverteilung im Weinfestkomitee soll überarbeitet und angepasst werden: „Damit nicht alle Verantwortung auf einer Person lastet, könnten wir uns etwa vorstellen, einige Aufgaben auf die Vereine zu verteilen“, sagt Anna Reisch. Robert Müller, Zunftmeister der Bärenzunft, meint dazu: „Beim Weinfestkonzept müssen wir noch das eine und andere abarbeiten, doch sehe ich alles positiv für das kommende Jahr, natürlich nur unter Voraussetzung, dass die Bedingungen es zulassen.“

Gespräche über den künftigen Veranstaltungsort

Außerdem ist noch offen, wie sich das Fest organisatorisch entwickeln wird, nachdem das Jägerhaus mit dem historischen Weinkeller einen neuen Besitzer hat. „Wir müssen, was den Platz anbelangt, auch noch Gespräche mit dem Marktgrafen, der Gemeinde und den neuen Weinkeller-Inhabern führen, damit alles wirklich Hand und Fuß hat“, so Müller.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €