Planer Helmut Hornstein aus Überlingen stellte dem Gemeinderat das Plangebiet mit einer Fläche von 0,36 Hektar und die mögliche Bebauung vor: Zulässig im Allgemeinen Wohngebiet ist ein zweigeschossiger Bau mit maximal vier Metern Wand- und 8,50 Metern Firsthöhe und maximal zwei Wohneinheiten pro Haus. Die Neigung der Satteldächer beträgt zwischen 40 und 45 Grad.

Auf dem süd-westlichen Grundstück waren auf einem Baufenster zwei kleine Einfamilienhäuser genehmigt worden. Das große Baugrundstück wolle man nun ähnlich behandeln, so Hornstein. So soll auf den südlichen Grundstücken entweder ein größeres Gebäude oder zwei kleine Einzelhäuser möglich sein, während das Baufenster im Norden in zwei Einheiten aufgeteilt werde. Grund- und Geschossflächenzahl werden leicht erhöht, die Bandbreite der Dachneigung von 22 bis 45 Grad erweitert. Die von vier auf maximal sechs Meter erweiterte Wandhöhe und die von 6,50 auf neun Meter angehobene Firsthöhe müsse man im Zusammenhang mit der erweiterten Dachneigung sehen, weil man damit eine schöne Wohnhöhe entwickeln könne. Nur Satteldächer werden zugelassen.

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Da das Gebiet nur eine begrenzte Erschließungssituation aufweist und sich die Zahl der Wohneinheiten auf die Zahl der erforderlichen Stellplätze – zwei pro Wohneinheit – auswirkt, sind maximal zwei Wohneinheiten pro Einzelhaus zulässig. Festgesetzt wurde eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung, die bisherigen Pflanzgebote werden übernommen. Da keine Umweltvertäglichkeitsprüfung nötig sei, könne das Verfahren gleich offengelegt werden. Sollten die Stellungnahmen nicht allzu dramatisch ausfallen, könne man den Satzungsbeschluss fassen, so Hornstein.

Die nachträgliche Verdichtung sei auch vom Ortschaftsrat begrüßt worden, weshalb man den Tagesordnungspunkt einstimmig zur Beschlussempfehlung an den Gemeinderat weitergegeben habe, fasste Gemeinderat und Ortsvorsteher Jakob Krimmel zusammen. Einstimmig fiel auch der Beschluss des Gemeinderates aus.