Bereits in der Juli-Sitzung wurde die „Stadt Land Plan GmbH“ aus Stuttgart mit der Vorbereitung und Durchführung eines Verfahrens beauftragt, an dessen Ende städtebauliche Vorschläge verschiedener Investoren verbunden mit einem konkreten Angebot zum Erwerb der dazu notwendigen Flächen stehen sollen. Die dazu notwendigen und von der Gemeinde zu definierenden Rahmenbedingungen wurden in der sitzungsfreien Zeit vom Büro Stadt Land Plan vorbereitet und den Räten erarbeitet.

Verwaltung hält barrierefreie Wohnanlage für möglich

Konkret ging es um den westlichen Teil des Gebiets, das ein großes Baufenster für Geschosswohnungsbau vorsieht und auf dem die Verwaltung eine attraktive und barrierefreie Wohnanlage insbesondere auch für Senioren für möglich hält. In den Vorberatungen zum Bebauungsplan wurde in der eingesetzten Projektgruppe auch über eine mögliche Ergänzung um ein Ärztehaus und weitere Einrichtungen, etwa ein Café, diskutiert.

Sozialer Wohnwert steht im Fokus

August Gustke, Geschäftsführer der Stadt Land Plan GmbH, erläuterte bei der Sitzung das Konzept und betonte: „Die Gemeinde schreibt keinen Wettbewerb aus und tritt auch nicht als Auftraggeber auf, sondern ausschließlich als Verkäufer.“ Der Grundstücksverkauf sei lediglich mit gewissen Anforderungen verbunden, die von den Kaufinteressenten zu erfüllen seien. So richte sich der Kaufpreis zwar an die aktuell gültigen 300 Euro pro Quadratmeter, jedoch sei das Ziel eine städtebaulich und architektonisch qualitätsvolle Bebauung mit hohem sozialen Wohnwert.

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Die Gemeinde verzichtet deshalb darauf, die Grundstücke meistbietend zu verkaufen. Der Preis soll vielmehr davon abhängig sein, was die Gemeinde insgesamt geboten bekommt. „Ein höherer Anteil an Mietwohnungen könnte sich dahingehend auswirken, dass man eventuell auch unter die 300 Euro pro Quadratmeter gehen könnte“, erläuterte Bürgermeister Martin Rupp.

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