Eigentlich herrscht ein großer Andrang auf dem Atoplatz, wenn sich beim Bermatinger Christkindlesmarkt Jung und Alt einfinden, um bei der letzten großen Veranstaltung des Jahres noch einmal zusammen zukommen. Bei einer Tasse Glühwein oder Punsch und bei einem gemütlichen Plausch lassen sie das Jahr langsam ausklingen, eigentlich. Und eigentlich schaut auch St. Nikolaus noch mal vorbei und verteilt zusammen mit Knecht Ruprecht kleine Gaben an die Kinder, eigentlich. Doch auch diese Veranstaltung wird es Coronabedingt in diesem Jahr nicht geben. Das trifft besonders die Vereine und Institutionen, die mit ihren Ständen jedes Mal dabei sind und mit den Einnahmen ihre Vereins- oder Projektkassen aufbessern.

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Vor zehn Jahren ins Leben gerufen

Maya Zimmerhakl, zweite Vorsitzende der Sternchen Kinderhilfe, die den Markt vor zehn Jahren ins Leben meinte dazu: „Es tut uns schon sehr leid, dass der Christkindlesmarkt in diesem Jahr ausfallen muss. Glücklicherweise sorgen die Patenschaften dafür, dass wir mit der Sternchen Kinderhilfe trotzdem unser Projekt in Kathmandu in Nepal weiterhin unterstützen können.“ Schade sei natürlich auch, dass dieser beliebte Jahresabschluss für die Bermatinger nun wegfalle. „Der Markt läuft jetzt seit zehn Jahren und das Interesse ist immer noch da. Es ist eine schöne Gelegenheit sich noch mal zu treffen und sich gesellig auszutauschen. Einfach eine Bereicherung“, so Maya Zimmerhakl. Jetzt müsse erst mal die Entwicklung abgewartet werden und geschaut werden, wie sich das kommende Jahr entwickelt.

Bedauern bei der Jugendfeuerwehr

Auch die Jugendfeuerwehr wäre mit einem Stand dabei gewesen. „Es ist sehr schade, dass der Markt nicht stattfinden kann, aber die Gesundheit aller geht ganz klar vor. Unsere Jugend hätte gerne wieder leckere Würste und Getränke angeboten, was ja nicht nur etwas Geld in unsere Kasse gebracht hätte“, sagt Vito Alvino, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Bermatingen. Die Aktion hätte die Jugendarbeit insgesamt gefördert, da dadurch die kameradschaftlichen Bande untereinander gestärkt worden wären.

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