Seit Anfang April laufen die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnquartier „Hinterm Dorf III“ am Ortsausgang von Ahausen in Richtung Ittendorf. Insgesamt 29 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Doppelhaushälften sollen auf dem rund 2,3 Hektar großen Areal entstehen. Mit den Erschließungsarbeiten ist die Firma RBS wave – ein Tochterunternehmen der EnBW für Ingenieurdienstleistungen – beauftragt.

Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet „Hinterm Dorf III“ in Ahausen haben begonnen.
Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet „Hinterm Dorf III“ in Ahausen haben begonnen. | Bild: Jan Manuel Heß

Die Erschließung ist eine der Voraussetzungen dafür, dass ein Grundstück überhaupt bebaut werden kann, so werden derzeit die Anschlüsse an das öffentliche Straßen- und Wegenetz sowie an das Versorgungsnetz gelegt. Im einzelnen sind das Wasser- und Abwasseranschluss, Elektrizitätsanschluss sowie die verkehrsgerechte Anbindung an die Heiligenbergstraße. Die Gemeinde wird zudem Leerrohre für schnelles Breitbandinternet mitverlegen lassen, um somit die Voraussetzungen für ein flächendeckendes Glasfasernetz zu schaffen.

Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet „Hinterm Dorf III“ in Ahausen haben begonnen.
Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet „Hinterm Dorf III“ in Ahausen haben begonnen. | Bild: Jan Manuel Heß

Trotz Corona-Krise liegen die Arbeiten sehr gut im Zeitplan, wie Bauamtsleiter Anton Gaiser sagt. „Es wurden zwei Kolonnen eingesetzt, die die Arbeiten sehr gut vorangebracht haben.“ Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Gemeinde kalkuliert Gesamtkosten von insgesamt 1,4 Millionen Euro, diese Kosten werden sich nach Gaisers Aussage durch den Verkauf der Grundstücke wieder amortisieren.

Gemeinde hat gute Erfahrungen mit Erschließungsträgern

Für Bürgermeister Martin Rupp lagen bei der Auftragsvergabe an die
RBS wave durch den Gemeinderat im Mai vergangenen Jahres die Vorteile klar auf der Hand. So verfüge ein Erschließungsträger über das bessere Expertenwissen bei Verhandlungen mit den Baufirmen, was Einsparmöglichkeiten biete, wie sie die Verwaltung nicht aufbieten könne.

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Zudem habe man bereits bei den Baugebieten „Nahehard III“ und in der Ziegeleistraße gute Erfahrungen mit Erschließungsträgern gemacht, denn diese verfügten auch über die nötigen Kapazitäten für die Steuerung und Koordinierung von Baumaßnahmen dieser Größenordnungen.

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