Die Pfingstferien sind in vollem Gange und die Kinder genießen die schulfreie Zeit. Eltern dagegen müssen häufig auf ein Betreuungsangebot zurückgreifen, denn sie sind unter der Woche berufstätig und können sich nicht vollumfänglich um ihren Nachwuchs kümmern.

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In Markdorf und Umgebung sieht es dieses Jahr anders aus. Dort herrscht während den Pfingstferien kein Betreuungsbedarf. „Unser Angebot findet zwei Wochen in den Osterferien und drei Wochen in den Sommerferien statt“, sagt Fabian Meschenmoser, Bürgermeister im Deggenhausertal, auf Anfrage dieser Zeitung.

So zum Beispiel sehen die Werke der Kinder aus, die während der Ferienbetreuung in Bermatingen basteln.
So zum Beispiel sehen die Werke der Kinder aus, die während der Ferienbetreuung in Bermatingen basteln. | Bild: Singler, Julian

Und auch in Markdorf lohnt sich das Einrichten eines Angebots laut Klaus Schiele, Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung, nicht. „Wir sind im ständigen Dialog mit den Eltern. Viele nutzen die Pfingstferien dazu, um mit ihren Kindern Urlaub zu machen. Folglich besteht auch kein Betreuungsbedarf“, schildert er. Der Kindergarten St. Martin in Ittendorf hat während den Pfingsferien zwar regulär geöffnet, eine besondere Ferienbetreuung gibt es dort allerdings nicht. Es kommen nur die ohnehin angemeldeten Kinder, heißt es.

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In Bermatingen dagegen gibt es eine Ferienbetreuung. Svenja Wiesen und Caterina Bakogias kümmern sich in der Grundschule ehrenamtlich um insgesamt sechs Kinder. „Ich studiere Lehramt in Weingarten und liebe Kinder einfach“, sagt die 24-jährige Wiesen. Es wird gemalt, gebastelt und draußen gespielt. „Das Herumtoben an der frischen Luft mögen die Kinder am meisten. Malen und basteln wird auf Dauer dann doch langweilig“, berichtet Wiesen mit einem Schmunzeln.

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Die 19-jährige Caterina Bakogias verbringt ebenfalls gerne Zeit mit Kindern. „Meine Mama ist Tagesmutter, ich hatte von klein auf immer mit Kindern zu tun und bin mit ihnen aufgewachsen“, erklärt sie. Bei der Ferienbetreuung in Bermatingen ist die Abiturientin zum ersten Mal dabei, sie engagierte sich aber bereits im Mehrgenerationenhaus. „Wenn das Wetter schön ist, nutzen wir sehr gerne die Spielanlagen der Grundschule. Dort spielen wir Klassiker wie Ochs am Berg“, so die 19-Jährige.