In Ahausen sollte es wieder einen Adventskalender geben: Das wünschte sich die bisherige Organisatorin Sigrid Baur, bevor sie verstarb. Nachdem sich zunächst niemand gefunden hatte, der die Regie übernehmen wollte, hatte sich Angelika Bernhardt-Welte mit Elke Bühler und Sandra Schwegel überlegt, wenigstens ein wöchentliches Adventskranz-Treffen für die Begegnungen im Advent zu organisieren.

Initiative rief neue Akteure auf den Plan

Die Frauen hatten bereits Vereine für die Teilnahme geworben und Ortsvorsteher Jakob Krimmel wegen der Nutzung des Waaghäusles kontaktiert. Eine Zusage hatten sie auch vom Ortschaftsrat erhalten. Als die Frauen ihre Idee bekanntgemacht hatten, rief dies neue Akteure auf den Plan. Diese trafen sich gemeinsam und beratschlagten, ob sie nicht doch einen neuen Versuch für einen Adventskalender starten wollten. Familie Blösch erklärte sich bereit, das Nötige zu organisieren.

Liste am Schwarzen Brett füllte sich rasch

Gesagt, getan. Wie bisher wurde eine Liste ans Schwarze Brett von Fridolins Landmarkt gepinnt. Dank Mundpropaganda schrieben sich die Freiwilligen ein; schnell war die Hälfte gefüllt, noch bevor das Vorhaben öffentlich wurde.

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Gerold Müller sprach Kunden an

Gerold Müller vom Landmarkt sprach jeden Kunden auf eine Beteiligung an – und so war die die Liste nach zwei Wochen komplett gefüllt. „Es sind sogar ein paar Neue dabei, auch Hinzugezogene, Vereine und Gewerbetreibende.“

Start am Vorabend mit Schmücken des Weihnachtsbaums

So kann sich jeder Interessierte abends an einem geschmückten Fenster einfinden, es gibt etwas Warmes zu trinken und etwas zum Naschen. Wo das entsprechende „Fensterle“ geöffnet ist, ist auf der Liste in Fridolins Landmarkt zu sehen. Der Kalender begann schon am Samstag: Ab 16 Uhr waren alle Bürger zum Weihnachtsbaumschmücken eingeladen. „Ich bin gespannt, ob das gelingt“, hatte Ortsvorsteher Jakob Krimmel noch gesagt. Nach dem Wochenende stand fest: Ja, es ist gelungen!