Noch wird eifrig gewerkelt, Abzugsleitungen verlegt und es sieht noch mehr nach Baustelle aus. Doch in den kommenden Tagen wird Vakhas Avsar und seine Helfer noch einmal richtig Gas geben, damit zum Eröffnungstermin am 2. Januar alles bereit und fertig ist.

„Ich habe mir schon lange vorgestellt einen eigenen Imbiss zu eröffnen, ich freue mich darauf, dass es endlich wahr wird“, erzählt er. Eigentlich sollte aus den Räumen Wohnraum werden, doch Vakhas Avsar, der in seinem Hauptberuf bei ZF arbeitet, ergriff die Gelegenheit und überzeugte den Eigentümer von seinem Konzept. „Das Gebäude ist denkmalgeschützt und das stellte uns vor einige Herausforderungen, denn ich wollte unbedingt den ursprünglichen Charakter erhalten.“

In gemütlicher Atmosphäre möchte er Geflügel-Döner, Seelen, Pide, Nudelgerichte und Pizzen anbieten. „Ich möchte orientalische und europäische Küche anbieten, aber ganz besonders wichtig sind mir meine eigenen Rezepte, wie für das ‚Baba Ghanoush’“.

Das „Ping Penc“ – eine kurdische Variante für unseren Paulchen Panther – wird täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet haben und Vakhas Avsar hat noch etwas im Sinn: „Ich spende seit zehn Jahren für die SOS-Kinderdörfer und das möchte ich auch mit meinem Imbiss machen. Jedes Jahr werde ich einen bestimmten Anteil meines Jahresgewinns spenden.“ Denn für ihn ist es eine Herzensangelegenheit für die Schwächsten etwas zu tun.