Noch ein letztes Mal richtete der Förderverein des Musikvereins (MV) Ahausen den Festacker an der am Ortsausgang Richtung Ittendorf gelegenen Blumenwiese her, um dort das beliebte Ackerkonzert zu veranstalten. So in dieser Form und an dieser Stelle, war es das letzte Mal, denn künftig wird dort das neue Baugebiet „Hinterm Dorf III“ entstehen.

Video: Jan Manuel Heß

Doch Förderverein-Vorsitzender Christian Wegis ließ bei seiner Begrüßungsansprache durchblicken, dass man schon einen neuen Ort im Sinn habe, der jedoch noch geheim gehalten wird. „Das ist noch nicht spruchreif, aber wir sind dran“, sagte Wegis.

Die Musiker des MV Ahausen verstehen es, ihre Gäste musikalisch zu unterhalten.
Die Musiker des MV Ahausen verstehen es, ihre Gäste musikalisch zu unterhalten. | Bild: Jan Manuel Heß

Also stand einem gewohnt unterhaltsamen Blasmusikabend mit der Musikkapelle Ahausen unter der Leitung von Martin Schmid nichts im Wege und von Beginn an herrschte ausgelassene Stimmung.

„Tropische“ Temperaturen

Das „tropische“ Flair, dass überall in der Luft lag, sorgte für Schlangen an den Getränkeständen. Doch Wolfgang Graf, Jörg Blösch, Roland Schellinger und alle weiteren Helfer hatten die Lage im Griff, sodass niemand zu dehydrieren drohte. „Das klappt hier Gottseidank gut und man muss nicht allzu lange anstehen“, bestätigte Helmut Restle, der mit seiner Frau aus Hagnau zum Ackerkonzert kam.

Während Christian Wegis (von links) und Mario Buschle sich auf die Noten konzentrieren, posieren Nicolai Zimmermann und Martin Heigle für die Kamera.
Während Christian Wegis (von links) und Mario Buschle sich auf die Noten konzentrieren, posieren Nicolai Zimmermann und Martin Heigle für die Kamera. | Bild: Jan Manuel Heß

Während die kleinen Gäste sich von den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit allem Anschein nach völlig unbeeindruckt zeigten und mit Spaß und Wonne auf der großen Hüpfburg tobten, unterhielten Diana Sterk und Timo Dietz mit ihrer Hommage an das gute alte Flirten – „I kenn di von mein Handy“ – die Konzertbesucher.

Leon Schmid und seine Luftballon-Polka.
Leon Schmid und seine Luftballon-Polka. | Bild: Jan Manuel Heß

Eine Polka mit Knalleffekt bot Leon Schmid, der bei der „Luftballon-Polka“ seine spitze Nadel gewohnt hervorragend und taktsicher einzusetzen wusste. Instrumental sorgten Nicolai Zimmermann, Leon Schmid und Alexander Jauch mit ihren jeweiligen Soli für schöne Unterhaltungsmomente, die man gerne in Erinnerung behält.

Anna Heigle und Thorsten Bruski halten sich für den krönenden Abschluss mit Knalleffekt bei der Luftballonpolka bereit.
Anna Heigle und Thorsten Bruski halten sich für den krönenden Abschluss mit Knalleffekt bei der Luftballonpolka bereit. | Bild: Jan Manuel Heß

Lucia und Fredi Jäckle, Feriengäste aus der Pfalz, zeigten sich jedenfalls recht angetan, dazu Fredi Jäckle: „Das sind alles ganz tolle Musiker, es macht wirklich Spaß ihnen zuzuhören.“

Man darf sich also freuen, wenn im kommenden Jahr das „Ackerkonzert„ – oder wie es dann heißen mag – an neuer Stelle stattfindet. Denn im Prinzip ist es egal, wo die Musikkapelle Ahausen spielt, die Musiker können gut unterhalten.