Nicht nur, dass die Gartenserie ein ausgesprochen buntes Thema in vielerlei Hinsicht war; es machte großen Spaß, die unterschiedlichsten Oasen und ihre allesamt reizenden Besitzer, ihre Zuneigung und Leidenschaft zu Grün und Blüten und ihre "Pflanzenseelen" kennenzulernen und von ihrem Wissen zu profitieren.

Darüber hinaus ergab sich noch ein solch unglaublicher Zufall: Als ich mich bei Brigitte Wengert aus Ahausen erkundigte, wie die Resonanz auf die Veröffentlichung war, erzählte sie, dass der Artikel sogar in den USA von ihrer vor über 50 Jahren ausgewanderten Schulfreundin online gelesen wurde. (Aha, man wird sogar in den Staaten gelesen!) Die Schulfreundin rief daraufhin bei ihr an und freute sich auch, dass sie auf dem Foto auch mal wieder Brigitte Wengerts Tochter gesehen hatte.

In dem Moment, als in unserem Telefonat der Name der in New York lebenden Ausgewanderten fiel, kam meine mich derzeit aus dem Oman besuchende Schulfreundin zur Tür herein, gestikulierte heftig und meinte aufgeregt: "Frag sie, ob ihre Schulfreundin eine Tochter namens Regina hat!" Hat sie! Und – ich kürze es ab – es handelt sich um unsere gemeinsame Schulkameradin, die nach dem Verlassen der Schule bisher unauffindbar war und die wir deshalb nicht zu unseren Klassentreffen einladen konnten. Sie lebt ebenfalls in den Staaten und wir werden jetzt Kontakt aufnehmen.

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