Das Wetterglück war in diesem Jahr beim Bermatinger Weinfest auf der Seite der ausrichtenden Vereine – zumindest an den ersten beiden Tagen – und so stand das Wochenende ganz im Zeichen von Musik, Wein und Geselligkeit. Musikalisch startete der Freitagabend mit der Partyband „First Class“, die den gut gefüllten Festplatz mit reichlich Hits der vergangenen Jahrzehnte unterhielt.

Am Freitagabend unterhielt die Band „First Class“ auf der Hauptbühne die Besucher.
Am Freitagabend unterhielt die Band „First Class“ auf der Hauptbühne die Besucher. | Bild: Jan Manuel Heß

Überall herrschte gute Stimmung, wie etwa bei Franziska Biselli aus Beuren: „Die Leute sind gut drauf und man kann sich unterhalten, das ist doch schön.“ In der Bärenhöhle der Bärenzunft roch es verführerisch nach feinem Bauchspeck. Felix Landolt kümmerte sich um die begehrten Fischknusperli während Manuel Möglich eine Portion Cevapcici nach der anderen grillte: „Die schmecken einfach am allerbesten“, freute sich Landolt.

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Am Samstag wurde dann das Weinfest ganz offiziell von Bürgermeister Martin Rupp und Bodenseeweinprinzessin Pia Dreher aus Meersburg eröffnet. Für sie stellte dies ihre letzte Amtshandlung als Weinhoheit dar, da ihre Amtszeit am 31. August endete.

Video: Jan Manuel Heß

Auf der sogenannten „kleinen Hafenrundfahrt“ stattete sie – begleitet von Organisator Harald Hilpert, Bürgermeister Martin Rupp, den Winzerfrauen sowie den Vereinsvorständen jeder Vereinslaube einen Besuch ab. Auf der Hauptbühne sorgte die Gruppe „See Feuer“ aus Ravensburg für musikalische Unterhaltung. In ihrem Repertoire hatte die Band jede Menge Hits zum Mitsingen und Tanzen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Zeitgleich heizten die „Aichers“ im historischen Weinkeller stimmungsmäßig richtig ein. „Die Aichers sind halt die Besten. Wenn die auftreten ist Stimmung und Party garantiert“, meinte Martin Volz.

Auf den Tischen ging stimmungsmäßig die Post ab. Bettina Karrer (vorne links) und Sandra Albrecht haben richtig gute Laune und einen tollen Abend.
Auf den Tischen ging stimmungsmäßig die Post ab. Bettina Karrer (vorne links) und Sandra Albrecht haben richtig gute Laune und einen tollen Abend. | Bild: Jan Manuel Heß

Raphael Klotz von der Freiwilligen Feuerwehr Bermatingen hatte Tresendienst im Keller und auch noch Spaß dabei: „Hier macht es schon am meisten Spaß, weil hier unten immer gute Stimmung ist.“ Als die Gruppe mit der Bodenseeweinprinzessin auch im Keller ankam, durfte sie dann einen Walzer mit dem Bürgermeister Martin Rupp auf der Bühne tanzen, so will es die gute alte Tradition. Ihr Auftritt brachte beiden viel Applaus ein.

Video: Jan Manuel Heß

Zwar startete der Sonntag ein wenig verregnet, jedoch kamen die Menschen trotzdem. Schnell waren von Karl Homburger und Uwe Grupp einige große Schirme aufgestellt, sodass in den Lauben und auf dem Platz genug trockene Sitzplätze zur Verfügung standen. „Davon lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen, bei uns in der Bärenhöhle ist auch so beste Stimmung“, stellte Robert Müller, Zunftmeister der Bärenzunft, klar.

Sie waren ein super Team und hatten ihre Laube im Griff: Jasmin Grupp (von links), Anja Kuhn, Tamara Kutter und Tobias Meschenmoser.
Sie waren ein super Team und hatten ihre Laube im Griff: Jasmin Grupp (von links), Anja Kuhn, Tamara Kutter und Tobias Meschenmoser. | Bild: Jan Manuel Heß

Musikalisch startete die Musikkapelle Illmensee mit einem Frühschoppenkonzert und wurde dann am Nachmittag vom Musikverein Nenzingen abgelöst.

Mit Spaß bei der Arbeit am Stand des Musikvereins: Gaby Stehle, Dieter Mayer und Stefan Stehle (vonl inks nach rechts).
Mit Spaß bei der Arbeit am Stand des Musikvereins: Gaby Stehle, Dieter Mayer und Stefan Stehle (vonl inks nach rechts). | Bild: Jan Manuel Heß

Am Abend nahmen dann die Bermatinger Dorfbachmusikanten auf der Bühne im historischen Weinkeller Platz und sorgten für einen ausgelassenen und heiteren Ausklang des 48. Bermatinger Weinfests.

Franz Kutter (links) und Karl Homburger kennen sich seit Jahren und stoßen auf dem Weinfest miteinander auf die Freundschaft an.
Franz Kutter (links) und Karl Homburger kennen sich seit Jahren und stoßen auf dem Weinfest miteinander auf die Freundschaft an. | Bild: Jan Manuel Heß