Die gute Nachricht ist, dass beim Nachtumzug in Ahausen den Ermittlungen zufolge offenbar keine K.o.-Tropfen im Spiel waren. Den Analysen nach waren die entsprechenden Wortmeldungen von „Augenzeugen“ auf Facebook und Co. also Fakes. Das muss natürlich nicht heißen, dass K.o.-Tropfen in jener Nacht gänzlich auszuschließen sind. Um dies belegen zu können, fehlen aber die Beweise.

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Die schlechte Nachricht ist hingegen keine Neuigkeit: Beim Nachtumzug in Ahausen war, jedenfalls ab einer gewissen Uhrzeit – kurz vor Mitternacht –, eine ganze Menge Alkohol im Spiel. Das aber ist beileibe kein Ahausener Alleinstellungsmerkmal. Generell gehört bei Fasnetveranstaltungen der fröhliche Griff zum Alkohol wie selbstverständlich dazu – und leider auch der Anblick von betrunkenen Personen. Vor allem bei Umzügen lässt sich ungehemmtes Trinken beobachten: Jugendliche, erwachsene Besucher, aber auch Narren mit Bierflaschen oder Alkopops in der Hand: Das ist keine Seltenheit. Mit Fasnet hat das ungehemmte Trinken nichts zu tun. Sie ist nur der willkommene Anlass für die Party oder den Gruppenrausch. Umso wichtiger, dass die Zünfte die Zügel anziehen und gegensteuern. Es ist in ihrem Sinne!

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