Für ein weiteres Jahr erklärten sich Karola Frick, Leiterin der katholischen Frauengemeinschaft, und Kassiererin Irmgard Zimmermann bereit, im Amt zu bleiben. Sie wurden einstimmig bei der Jahresversammlung im Pfarrheim gewählt. 2020 soll dann der gesamte Vorstand gewählt werden.

Mehr Rechte für Frauen in Kirche gefordert

Mit einem Impuls zu „Maria 2.0“ leitete Ingrid Maile die Versammlung ein. Der Verband kfd habe sich der Initiative angeschlossen, die fordert, Frauen in der Kirche Rechte einzuräumen. 90 Prozent der kirchlichen Basisarbeit werde von Frauen geleistet, sie seien aber von verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen. Dabei spielten Frauen in der Kirche schon seit jeher eine bedeutende Rolle, verwies Maile auf Persönlichkeiten, die um Jesus waren und die von ihm ernst genommen wurden.

Ein Teil der Einnahmen wird gespendet

Schriftführerin Cilla Ganter erinnerte an gesellige und aktive Anlässe, zu denen Ausflüge, Adventsbasar und Teamsitzungen gehörten. Stimmig war es auch bei den Finanzen, die Irmgard Zimmermann erläuterte. Ein Teil der Einnahmen wird jährlich gespendet. Ob für den zu renovierenden Engel in der Kirche, Ruhebänke auf der Pfarrwiese, für eine Orgel oder für zusätzliche Stühle in der Aussegnungshalle soll zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt werden.

Weitere Fusionierungen von Pfarreien

Pfarrer Ulrich Hund informierte über Personalien, das 72-Stunden-Projekt der Ministranten, die einen Weg vom Pfarrhaus zur Kirche angelegt hatten, vom Helferwechsel beim Seniorenkreis und der bis 2030 geplanten Umstrukturierung mit Fusionierung: 1050 Pfarreien im Bereich der Erzdiözese sollen zu 40 Pfarreien werden. „Danke, dass Sie die Gemeinschaft lebendig erhalten“, lobte der Pfarrer die Frauen.

Auch Konfessionslose sind willkommen

Gedanken hatten die sich um den Fortbestand gemacht. „Muss es unbedingt katholische Frauengemeinschaft heißen?“, fragte eine, die das als Hemmschwelle für Andersgläubige sah. Karola Frick machte deutlich, dass jede, auch konfessionslos, willkommen sei. Sie wolle gemeinsam mit anderen überlegen, wie sie Frauen für die Gruppe begeistern könnten; der Eintritt sei wohl aber eher eine Frage des Alters, fasste sie die sich anschließende Diskussion zusammen, der ein gemütlicher Grillhock folgte.