In den letzten Tagen wurde im Bermatinger Pfarrgarten fleißig gebaggert, geschaufelt, gerecht und gerüttelt. Und das nicht ohne Grund: Etwa zwanzig Ministranten zwischen neun und 23 Jahren setzten den Startschuss für die Verwandlung der Wiese neben der Kirche in einen gepflegten Pfarrgarten. „Wir haben uns bei der 72-Stunden-Aktion für die sogenannte „Do it“-Variante entschieden, bei der man eine eigene Projektidee einbringen kann und dann von der Planung bis zur Durchführung alles selbst in der Hand hat“, erzählt Mini-Leiter Lukas Maurer (23).

Schon im Dezember mit der Planung begonnen

Bereits im Dezember hätten sie mit der Planung begonnen, was man benötige, wie viele Kosten entstünden und wer unterstützen oder sponsern könne, ergänzt Jonas Matzenbach (19), verantwortlicher Projektkoordinator. „Wir haben den Aufwand für das Projekt ehrlich gesagt unterschätzt“, gab Matzenbach zu. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die beispielsweise den benötigten Bagger mit Baggerfahrer und weitere Werkzeuge kostenlos zur Verfügung stellten, Kies spendeten oder kostengünstig Stahlbleche als Wegbegrenzung lieferten, wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen, wissen Maurer und Matzenbach.

Spaß mit der Rüttelplatte

Um den Weg rechtzeitig fertigzustellen, packten alle Minis drei Tage lang kräftig mit an, schaufelten und rechten was das Zeug hielt und ließen sich auch von kleinen Wetterkapriolen am Samstag nicht entmutigen. Großen Spaß machte selbst den Kleinsten die Arbeit mit der Rüttelplatte. Am Ende der Aktion können alle Beteiligten stolz darauf sein, was sie erschaffen haben: Einen schönen Verbindungsweg durch den Pfarrgarten!