Die Feuerprobe hat Tamara Jauch bestanden: Nach vier Jahren im Organisationsteam der Ferienspielstadt Bärenhausen hatte sie in diesem Jahr die Gesamtleitung von Jutta Kienle übernommen. Von der Material- und Spendenbeschaffung mit Melanie Waibel lag der Schwerpunkt ihrer Arbeit nun auf Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen.

Eine positive Bilanz zog Tamara Jauch (Mitte) nach drei Tagen Bärenhausen.
Eine positive Bilanz zog Tamara Jauch (Mitte) nach drei Tagen Bärenhausen. | Bild: Christiane Keutner

Beiträge müssen eingefordert, eine Übersicht über die Spendengelder erstellt, Ein- und Ausgaben dokumentiert werden. Es sind Rechnungen zu begleichen, Rücksprachen mit der Gemeinde zu halten; viel Verwaltungsarbeit eben. "Dadurch, dass ich ein routiniert arbeitender Mensch bin, passt es gut. Mir wird auch nachgesagt, ich sei penibel", sagt sie und lacht.

Mehr Verantwortung als Leiterin

Die Aufgabe sieht sie als Herausforderung, gerade wegen der Verantwortlichkeit und aktuell wegen der neuen Datenschutzverordnung und damit verbunden den Einverständniserklärungen von Eltern der teilnehmenden Kinder und noch nicht erwachsenen Jungleiter. Aber sie hat ein Team hinter sich: "Als Orgateam agieren wir sehr gut. Wir haben keine klare Rollenverteilung, vieles wird gemeinsam und nach Rücksprache entschieden."

Bilanz für Bärenhausen fällt positiv aus

Ihr Resümee zu den vergangenen drei Spieltagen fällt positiv aus. Es gab nur einen Insektenstich zu verarzten, alle Kinder hatten genügend getrunken, sodass niemand durch die Hitze beeinträchtigt wurde. Da es dieses Mal im Vergleich vergangener Jahre mehr Projektplätze und weniger Kinder gab, sei es sehr ruhig auf dem Platz gewesen; alle waren in den Zelten verschwunden und für die Leiter war die Situation auch entspannter.

Tamara Jauch: Auch Papas dürfen sich mit Projekten beteiligen

Kaum gehört Bärenhausen 2018 der Vergangenheit an, denkt die 26-Jährige schon an die Bermatinger Ferienspielstadt im nächsten Jahr: "Ich würde mich freuen, wenn auch mal Papas mitmachten mit einem großen Projekt für Jungen, bei denen sie mit Hammer und Nägel hantieren können. Das können gerne zwei Männer sein, vielleicht zwei Freunde, oder Vater und älterer Sohn. Jeder kann gerne mit seinen Ideen auf unser Orgateam zukommen. Wir haben es immer geschafft, alles möglich zu machen."