Bei der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbands (AZV) Obere Seefelder Aach im Rathaus in Bermatingen stand der Haushaltsplan mit der mittelfristigen Investitionsplanung im Mittelpunkt. Zum Zweckverband gehören Bermatingen, Ittendorf, Oberstenweiler und Mittelstenweiler sowie Baitenhausen und Schiggendorf. Der Ergebnishaushalt weist Aufwendungen und Erträge von 688 000 Euro und ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Aufwendungen im Umlageverfahren von den beteiligten Gemeinden getragen werden.

154 000 Euro werden in die Kläranlage investiert

Im Gesamtfinanzhaushalt sind zum Jahresbeginn knapp 140 000 Euro Zahlungsmittel eingestellt. Im laufenden Jahr sind Investitionen von 154 000 Euro geplant, darunter eine Schaltanlage für 67 000 Euro, die Erneuerung der Sandwaschanlage zu 58 000 Euro und die Erweiterung verschiedener Schaltanlage für 25 000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Vorsitzender Martin Rupp will Machbarkeit einer vierten Reinigungsstufe prüfen lassen

Verbandsvorsitzender Martin Rupp stellte in Aussicht, eine Machbarkeitsstudie für eine vierte Reinigungsstufe in Auftrag zu geben – vorausgesetzt, dass die Verbandsversammlung dies genehmigt. „Es ist davon auszugehen, dass eine solche Investition wohl einen siebenstelligen Euro-Betrag kosten würde“, sagte Rupp.

Sachvermögen besteht im Wesentlichen aus der Kläranlage bei Grasbeuren

Eingangs hatten die Verbandsvertreter die Bewertungsrichtlinie für die Bilanzpositionen sowie die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 beschlossen. Verbandsrechner Ivo Willamowski hatte das Zahlenwerk entsprechend des neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (Doppik) vorgestellt. Die Bilanzsumme beträgt gut 1,9 Millionen Euro; davon sind rund 1,8 Millionen Euro Sachvermögen, im Wesentlichen die Kläranlage in Grasbeuren.

In den vergangenen beiden Jahren 253 000 Euro für neue Technik

Weiterhin wurde die Jahresrechnung für 2018 gemäß der doppischen Rechnungslegung festgestellt. In die Kläranlage wurden im Berichtsjahr rund 123 000 Euro investiert, bei Einzahlungen von gut 37 000 Euro. Schlussendlich nahm die Versammlung die Abrechnung der Erneuerung der Schaltanlage Schneckenpumpwerk und Rechen aus dem Jahr 2019 zur Kenntnis. Die Arbeiten hatten knapp 130 000 Euro gekostet.