Was sonst noch wichtig ist
Hier wächst nicht nur ein Apfel, hier wächst ein Star: Dieter Mainberger untersucht die Blätter eines Kanzi-Apfelbaums auf Krankheiten.
Bodenseekreis Vom Allerwelts- zum Markenprodukt: Landwirte setzen beim Apfel auf Clubsorten
Apfel ist nicht gleich Apfel: Das jedenfalls wollen Landwirte und Vermarkter den Kunden weismachen. Sie setzen auf Clubsorten. Alte Sorten wie Boskoop oder Glockenapfel sind out, die neuen Stars heißen Kanzi, Pink Lady oder Kiku. Vermarkter arbeiten an einer Markenstrategie: So soll aus einem normalen Produkt ein außergewöhnliches werden, das Kunden begehren und für das sie mehr bezahlen.
Rabbiner Walter Rothschild (links), der schon im Berliner "Tatort" zu sehen war, tritt bei den Jüdischen Kulturwochen in Meersburg als Kabarettist und Sänger auf, begleitet von Pianist Max Doehlemann (rechts), hier im Meersburger "Augustinum".
Meersburg Jüdische Kulturwochen gehen mit Kabarett zu Ende
Rabbiner Walter Rothschild hat zum Abschluss der Jüdischen Kulturwochen in Meersburg mit seinem Ideenreichtum die Besucher begeistert. Er beschrieb nicht nur Licht- und Schattenseiten des Rabbiner-Berufs, sondern reflektierte auch darüber, was es heißt, Jude zu sein. Insgesamt kamen 2500 Besucher zu den 37 Veranstaltungen der Jüdischen Kulturwochen, wie Organisator Michael Dörr erklärte. Die Reihe soll 2019 fortgesetzt werden.
Als Ei des Kolumbus, also eine verblüffend einfache Lösung für ein Problem, könnte man die Idee bezeichnen, sich das Öko-Ei mit fünf Cent mehr bezahlen zu lassen. Davon gehen ein Cent in die Züchtung und vier Cent in die Forschung nach dem Öko-Huhn. So kann jeder im Sinne von Gemeinwohl-Ökonomie handeln, finden (v.l.) Antje von Dewitz, Martin Hahn, Thomas Henne und Sascha Damaschun tun.
Bermatingen/Friedrichshafen/Überlingen So geht Gemeinwohl-Ökonomie: Unternehmer Antje von Dewitz und Sascha Damaschun zeigen Verantwortung
Wirtschaftlich handeln zum Wohl von Mensch und Umwelt und dabei trotzdem verdienen: Geht das? Es geht. Das zeigte die Veranstaltung "Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ), zu der Bündnis 90/Die Grünen im Bodenseekreis ins "Landgasthaus Zollerstuben" eingeladen hatte. Landtagsabgeordneter Martin Hahn freute sich über Antje von Dewitz (Vaude) und Sascha Damaschun (Bodan), "zwei lokale Pioniere und kompetente Redner".
Der frühere baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (links) besuchte mit dem Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion die Fischhalle Unteruhldingen von Marco (Mitte) und Andreas Knoblauch (rechts). Dort diskutierten Sozialdemokraten und Fischer über das Thema Aquakultur und mehr.
Uhldingen-Mühlhofen Debatte über Aquakultur im Bodensee: Fischer wollen mehr Mitsprache
Eine klare Absage an Fischzuchtgehege im Bodensee erteilte eine SPD-Delegation, die sich über das Thema Aquakultur bei einem Besuch der Fischhalle Unteruhldingen informierte. Die Berufsfischer ärgert vor allem, dass sie bei Entscheidungen von großer Tragweite nicht mitreden und mitbestimmen dürfen. Die SPD-Delegation kann sich unterdessen vorstellen, dass Bodensee-Speisefische wie der Felchen in Anlagen an Land gezüchtet werden.