Vorsitzender Bernhard Hatt kündigte den Bericht von Schriftführer Rudi Merk als Hörtagebuch mit fröhlichen, traurigen und anstrengenden Ereignissen an. Aus der Reihe fiel die Bewirtung beim Narrentreffen und die Ernennung von Uschi Rockel-Grzeschik zum Ehrenmitglied, die auf ihren Wunsch hin im privaten Rahmen erfolgte. Die Situation im Chor beschäftigte den Vorstand, Freude bereiteten die Sänger mit der Mitwirkung an Messen und Feiertagen, Spaß hatten sie an runden Geburtstagen und am Ausflug nach Schiltach/Schwarzwald mit Führung durchs Unternehmen Hans Grohe und die Stadt. Verlässlich waren die Sänger beim eher spärlich besetzten Dekanatschortreffen.

„Es ist nicht Sinn, Vermögen anzuhäufen“

Dank der Narren-Bewirtung konnte Kassiererin Roswitha Sailer auf einen erfreulichen Kassenstand verweisen, trotz Ausgaben für den Ausflug. Das Engagement des Chors werde von den Mitbürgern sehr wertgeschätzt, sagte Bürgermeister Martin Rupp, der für die Bereicherung des Gemeindelebens dankte und extra den ehemaligen, jedoch stets aushelfenden Organisten Anton Schäfer erwähnte. Da er den Eindruck hatte, die Mitglieder würden sich für die Ausgaben geselligen Miteinanders entschuldigen, ermunterte er sie: „Seien sie selbstbewusst, pflegen sie die Gemeinschaft, es ist nicht Sinn, Vermögen anzuhäufen.“

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Als sinnvoll erachtete der Vorsitzende wegen der besseren Legitimation die Wahl auch seines Stellvertreters durch die gesamte Versammlung, anstatt laut Satzung nur durch den Vorstand. Dass Chorleiter Gerhard Siegel weitermacht, begründete er mit den wieder aufgefüllten Reihen des zwischendurch geschrumpften Chors. Über dessen Fortbestand freute sich auch Pfarrer Hund, der die Kooperation mit dem Klufterner Chor hervorhob und Termine bekanntgab. Auf die verwies auch Bernhard Hatt mit den Highlights Diözesantag in Freiburg und Dekanatschortreffen bei der Landesgartenschau in Überlingen.

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