Überlingen Zirkus Abeba führt die Grundschüler in Hödingen zu Höchstleistungen

Der Freiburger Zirkus Abeba macht Kinder zu Zirkusartisten. Dieses pädagogische Projekt fand jetzt auch in Hödingen an der Grundschule statt, mit atemberaubenden Ergebnissen.

Lustige Clowns und atemberaubende Artistik beim Zirkus Abeba an der Grundschule Hödingen: Nach nur vier Tagen Probezeit hieß es am Freitag in der Grundschule Hödingen: Vorhang auf für den Zirkus Abeba mit den 60 Artisten der ersten bis vierten Klassen. Strahlende und fröhliche Kinder liefen winkend in die Manege und sangen im Chor „Manege frei! Wir sind dabei!“

Mit den lustigen Clowns begann die Vorstellung, die mit ihrem schelmenhaften Trompetenstück sich schnell die Herzen der Zuschauer eroberten. Doch dann hieß es Luft anhalten: Die Balancegruppe trat auf und zeigte ihr Können auf dem Schwebebalken, auf rollenden Fässern und wackligen Brettern. Eine Zuschauerin konnte ihre Luft jedenfalls nicht anhalten: „Des isch unmöglich!“, kommentierte sie völlig zu Recht den Auftritt.

Der Entfesselungstrick der magischen Zauberer begann zunächst mit einer Bekenntnis: „Wir schummeln nicht!“ Wie sich die gefesselten Artisten allerdings so schnell befreien konnten, blieb ein Rätsel. Nur geschummelt wurde definitiv nicht.

Temporeich verlief anschließend der Auftritt der Akrobatikgruppe, die sich in zügiger Abfolge zu Pyramiden und vielen anderen artistischen Menschenformationen zusammenfügten und wieder auflösten. „Die sind ganz schön beweglich, ich könnt des nicht“, bekannte sich ein Zuschauer beim Applaus.

Die Fakire sorgten dann ebenfalls für viele Oooohs und Ahhhs der Zuschauer, als sie durch Glasscherben wippten oder es sich auf spitzen Nagelbrettern gemütlich machten. Mit einem Hammer einen Ziegelstein auf einem kindlichen Waschbrettbauch zu zertrümmern, erntete ebenfalls viel anerkennenden Applaus. Auch beim zweiten Auftritt der beliebten Clowns und Zauberer gab es wieder viel Lacher und Applaus. Letztere ließen zwei Zauberer in eine Kiste verschwinden und wieder heraus kamen drei! Die Trapezgruppe zeigte in luftigen Höhen am Doppeltrapez schwindelerregende und faszinierende Kunststücke, ohne Netz und doppelten Boden.

Rektorin Bettina Reich dankte dem Elternbeirat für die Unterstützung und die besonderen Tage an der Schule. „Aus der Schulgemeinschaft wurde eine Zirkusfamilie. Es war eine wunderbare Woche“, sagte sie nach der Vorstellung stellvertretend für alle Mitwirkenden. Aber auch Artistentränen flossen nach der Vorstellung: „Schon vorbei?“

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