Überlingen Treffen im Zeichen der Lichtwurzel

Die Lichtwurzel spielt eine zentrale Rolle für den Andreashof, doch das Hoffest hat noch viel mehr zu bieten

Fast pünktlich zum Beginn des Hoffestes auf dem Andreashof setzt der Regen ein. Während dieser auf das Dach des Gewächshauses prasselt, begrüßen drinnen Helmut und Karin Rauscher mit ihren Alphörnern die Gäste und die Angehörigen des Andreashofes. Anschließend gibt es für die Besucher noch ein Beispiel eurythmischer Gesten zu sehen, die die Mitarbeiter des Hofes sonst nach ihrer täglichen Arbeitsbesprechung ausführen.

30 Menschen arbeiten heute in der Hauptsaison auf dem Hof, sagt Geschäftsführer Marc Thomke; als er auf den Hof kam, seien es gerade einmal vier gewesen. „Es ist unglaublich, was sich seitdem alles getan hat“, erinnert er an viele Veränderungen und ein stetes Wachstum des Hofes. So sei die Lichtwurzel Yams, die auf dem Andreashof angebaut wird, inzwischen in ganz Europa bekannt, und finde auch als Bestandteil verschiedener Nahrungsmittel, von Suppen bis zum Brot, Verwendung.

Der Lichtwurzel kommt beim Hoffest deshalb eine wichtige Rolle zu, doch der Andreashof bietet noch viel mehr: Es gibt einen Planetenweg, Führungen zu den Themen Biodiversität oder Bienen, Trommeln für Kinder und Massagen und ein Hand- oder Fußbad für Erwachsene. Der Regen lässt nach, und verschiedene Stände mit Kunstgegenständen, Seelensteinen, Büchern und Essen vom Dinnele bis zum Steak laden zum Verweilen ein.

Über den Tag verteilt sind auf dem Andreashof auch verschiedene Vorträge zu hören, etwa zur Wirkungsweise biologisch-dynamischer Präparate. Thomas Wimmer aus München ist extra für diesen Vortrag von Roland Ulrich angereist: „Wir kennen ihn und haben ihn schätzen gelernt“, erläutert er. Einen weiten Weg hat auch Cornelia Portmann aus Davos hinter sich, die mit ihrer Freundin Corina Hemmi den Andreashof besucht: „Sie macht hier in Salem eine Ausbildung in der Engelwurzschule“, berichtet sie. Geschäftsführer Thomke gefällt, wie das Andreashoffest die Menschen zusammenbringt: „Das Schönste ist, dass viele kommen, die man zum Teil kennt, und dass es ein großer Treffpunkt ist.“

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