Überlingen Teuflisches Vergnügen im Advent: Sechstklässler führen Musical auf

Schüler der Überlinger Kaspar-Hauser-Schule stehen mit "Luzi hat was gegen Weihnachten" auf der Bühne.

Luzifer ist genervt. Alles redet von diesem neuen König, der bald kommen soll, aber "Luzi hat was gegen Weihnachten". So lautet der Titel des Advent-Musicals der sechsten Klasse der Kaspar-Hauser-Schule. Das jährliche Musical sei eine gute Gelegenheit für die Schüler, mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, erklärt Musiklehrerin Rosa Suska-Braun. Dafür investierten die Jugendlichen viel Zeit. "Die Lieder üben wir seit September und mit den Proben ging es nach den Herbstferien los", erläutert Rosa Suska-Braun. Herausgekommen ist ein tolles Musical.

In dem Musical "Luzi hat was gegen Weihnachten" legt der Teufel Maria und Josef jede Menge Steine in den Weg.
In dem Musical "Luzi hat was gegen Weihnachten" legt der Teufel Maria und Josef jede Menge Steine in den Weg. | Bild: Sabine Busse

Luzifer versucht alles, um die Ankunft des Jesuskindes zu verhindern. Er beschließt, in Judäa Chaos zu stiften, indem er König Augustus überredet, eine Volkszählung vorzunehmen. Als Maria und Josef sich auf den Weg machen, sind Luzifer und seine drei Helferinnen immer schon vor ihnen da. Sie stellen Fallen und mieten das letzte Zimmer in der Herberge Nazareths. Doch die Teufelinnen bekommen Mitleid mit der müden Maria. Sie flüstern dem Wirt einiges ein. So lässt er sie bereitwillig in seinem Stall übernachten und sorgt für Verpflegung. "Ich muss verrückt geworden sein", wundert er sich über sich selbst. So wird das Jesuskind im Stall geboren und die Hirten machen sich auf den Weg. Der Teufel versucht noch, sie in die Irre zu leiten aber seine Helfer verweigern der "höllischen Hoheit" den Gehorsam. Zum Schluss steht Luzi alleine da und muss den Sieg des Guten mit ansehen.

Die Helferinnen des Teufels verweigern der höllischen Hoheit den Gehorsam.
Die Helferinnen des Teufels verweigern der höllischen Hoheit den Gehorsam. | Bild: Sabine Busse

Mutig singen die Schüler im Chor und solo, tragen lange Textpassagen vor und schlüpfen überzeugend in die Rollen. Luzifer ist missmutig und diabolisch, seine Helferinnen erst demütig, dann immer kesser. Es ist lustig, wie der Wirt den Einflüsterungen folgt und rührend, wenn Josef und Maria sich nicht unterkriegen lassen. Die Klasse ist auf der Bühne ein tolles Team, jeder kennt seinen Platz und räumt Requisiten hin und her. Bei einer kleinen Umfrage unter den ebenfalls jungen Zuschauern entpuppt sich eine Szene als besonders beliebt: Es ist der Moment, als der Esel die von den Teufeln gelegte Falle entdeckt und so Maria und Josef rettet.

Zwei weitere Aufführungen finden am Samstag, 9. Dezember, um 14 und 15.45 Uhr in der Kaspar-Hauser-Schule statt.

Zum Schluss ist das Jesuskind geboren, die Hirten und Engel singen und der Teufel ist raus.
Zum Schluss ist das Jesuskind geboren, die Hirten und Engel singen und der Teufel ist raus. | Bild: Sabine Busse

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