Überlingen Jugend will an den Ratstisch

Das von der Stadt organisierte Jugendforum bestätigt OB Zeitlers Wunsch: Jugendliche sollen über einen Jugendgemeinderat an Entscheidungen der Stadt stärker beteiligt werden.

Bei einem von der Stadt organisierten Jugendforum haben sich Schülervertreter aus Überlingen für die Schaffung eines Jugendgemeinderats ausgesprochen. Das teilte die Stadt mit. Unter dem Motto „Du hast die Wahl“ haben sich rund 60 Klassensprecher der Überlinger Schulen ab Klasse 7 mit den verschiedenen Beteiligungsformen befasst. Nach Angaben der Stadtverwaltung sprachen sich die Teilnehmer "mit überwältigender Mehrheit für die Beteiligung in Form eines Jugendgemeinderats aus". Damit bestätigen sie eine Einschätzung von Oberbürgermeister Jan Zeitler, der schon im OB-Wahlkampf 2016 für die Schaffung eines Jugendgemeinderats geworben hatte.

Zeitler selbst war beim Jugendforum nicht anwesend, wurde aber von Gemeinderat Günter Hornstein vertreten. Zeitler liege es sehr am Herzen, dass Jugendliche mehr Mitspracherecht erhalten, zitierte Hornstein bei der Begrüßung der Jugendlichen. „Er würde sehr gerne einen Jugendgemeinderat einführen, weil dieser als feste Jugendvertretung im Gemeinderat ein Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht hat und mit angemessenen Finanzmitteln auszustatten ist“, so Hornstein. Dies gehe aber nur, wenn die Jugendlichen dies auch wollen und bereit seien, sich in einem Jugendgemeinderat zu engagieren. Laut Hornstein seien sowohl der Oberbürgermeister als auch der Gemeinderat offen, welche Form der Beteiligung Jugendlicher in Überlingen eingerichtet werde.

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