Überlingen „Ein außergewöhnlicher Tag“

Der Überlinger Unternehmensberater Klaus Reichert hat die „TEDx Bodensee-Konferenz“ organisiert. Im SÜDKURIER-Gespräch erklärt er, was er sich davon versprichtWarum haben Sie die Konferenz veranstaltet?Teilgenommen haben 100 Menschen: Studenten, „Normale“, Ältere.

Bei der Konferenz TEDx Bodensee tauschten sich in Überlingen kreative Köpfe vom Bodensee über ihre Ideen aus. Der Überlinger Unternehmensberater Klaus Reichert hatte die Konferenz organisiert, auf der jeder Redner maximal 18 Minuten reden durfte.
Bei der Konferenz TEDx Bodensee tauschten sich in Überlingen kreative Köpfe vom Bodensee über ihre Ideen aus. Der Überlinger Unternehmensberater Klaus Reichert hatte die Konferenz organisiert, auf der jeder Redner maximal 18 Minuten reden durfte. | Bild: Bild: Jens Metzner

Menschen, die Inspiration gesucht haben oder selbst eine Idee haben. Es war inspirierend, die Begeisterung der Teilnehmer zu erleben und den Austausch von Menschen anzuregen, die etwas bewegen wollen. Wir haben dabei kein Geld verdient, aber viel Zeit aufgewendet, weil es an der Zeit war, dass hier so ein Event stattfindet. Da gehört ein Stück Idealismus dazu. Wir haben bei Leuten, die gute Ideen haben, angefragt, ob sie eine Rede halten wollen.

Warum haben Sie sich für Überlingen als Tagungsort entschieden?

Wir wollten die Konferenz im Bodenseeraum halten und haben hier in der Kunstakademie eine passende Location gefunden. Unser Oberthema war „Ideen und Talente am See“. Ein weiteres wichtiges Thema war Energie, Energiesparen, neue Energieformen. Viele Patente kommen aus Baden-Württemberg, gerade auch aus der Bodenseeregion. Das wollten wir porträtieren und eine Plattform für die Ideen bieten. Beispielsweise hat Karsten Uitz, der Geschäftsführer der Firma Simaka, über Energiesparen mithilfe innovativer Technik gesprochen. In einem anderen Talk kamen zwei Uniabsolventen zu Wort. Max Pohl und Guluma Megersa haben in Äthiopien die Firma Sahay Solar Solutions gegründet. Ihr Ziel ist es, Sonnenenergie zu nutzen und ein soziales Unternehmenskonzept aufzubauen. Einer der beiden hat seine Masterarbeit an der Zeppelin University geschrieben, das heißt, die Idee wurde hier in der Region entwickelt.

Welchen Gewinn haben die Sponsoren von einer Non-Profit-Konferenz?

Für unsere Sponsoren zählt das gesellschaftliche Engagement, die Firmen stehen nicht im Vordergrund. Man kann nicht nur nehmen, sondern muss auch etwas zurückgeben. Und die Konferenz ist eine gute Möglichkeit, interessante Menschen kennenzulernen.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Redner ausgewählt?

Dabei war uns der regionale Bezug wichtig. Die Beiträge sollten etwas mit der Bodenseeregion zu tun haben. Zum Beispiel kommt Herr Uitz aus Argenbühl, der Poetry Slamer Matze B. aus Kreuzlingen. Oder Ingo Mayr-Knoch, ein Mitbegründer des Fernbusunternehmens DeinBus.de mit Firmensitz in Friedrichshafen. Solche Beiträge machen Mut, selbst was zu machen. Wenn man gute Ideen hat, kann man hier tolle Projekte verwirklichen.

Fragen: Barbara Baur

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