Salem Weihnachtsmarkt in Schloss Salem ist längst kein Geheimtipp mehr

Das idyllische Budendorf der Salemer Vereine lockt immer mehr die Massen an. Autos parkten sogar auf den Wiesenflächen, die sonst nur bei den Open Airs genutzt werden.

Schon am Unteren Tor staut sich der Menschenstrom. Die Parkplätze des Schlosses Salem sind voll, die Autofahrer haben schon die vorgelagerte Wiese in Beschlag genommen, auf der sonst nur bei den Salem Open Airs geparkt wird – längst ist der Markt kein Geheimtipp mehr. Wer in der Nähe, in Stefansfeld oder Mimmenhausen wohnt, verbindet den Besuch auf dem beliebten Weihnachtsmarkt mit einem abendlichen Spaziergang.

Auf dem Schlossweg vom Unteren hoch zum Oberen Tor sind über 50 Buden und Hütten der Salemer Vereinen locker aufgereiht. Sie sind stimmungsvoll mit Lichterketten erleuchtet. Gastrohütten wechseln sich mit Verkaufsbuden ab. Die historischen Gebäude des Schlosses und Klosters Salem bilden die märchenhafte Kulisse des Marktes. Dafür ist sie über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt Trotz der Größe, die der Markt in über 20 erfolgreichen Jahren erreicht hat, blieb er dennoch überschaubar und gemütlich. "Hier treffen wir Freunde an, das alles macht den Weihnachtsmarkt für uns aus", bringt es die Neufracherin Sylvia Riethmüller auf den Punkt.

<strong>Renate Keller</strong> ist seit Anbeginn des Salemer Weihnachtsfestes für die berühmten Schokoäpfel zuständig. In der Verkaufshütte des Salemer Kolpingwerks verkaufen vier Damen neben den Schokoäpfeln auch Waffeln, Punsch und selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Hier gibt es auch das aufwändig herzustellende Anisgebäck "Springerle". Aber die frisch mit Vollmilch-Kuvertüre überzogenen Schokoäpfel von Renate Keller sind der Verkaufsschlager. Gerne werden sie von den Marktbesuchern für die Daheimgebliebenen als kulinarisch Geschenk mitgenommen.
Renate Keller ist seit Anbeginn des Salemer Weihnachtsfestes für die berühmten Schokoäpfel zuständig. In der Verkaufshütte des Salemer Kolpingwerks verkaufen vier Damen neben den Schokoäpfeln auch Waffeln, Punsch und selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Hier gibt es auch das aufwändig herzustellende Anisgebäck "Springerle". Aber die frisch mit Vollmilch-Kuvertüre überzogenen Schokoäpfel von Renate Keller sind der Verkaufsschlager. Gerne werden sie von den Marktbesuchern für die Daheimgebliebenen als kulinarisch Geschenk mitgenommen.

Hans Wiertz steht mit seiner Frau in der kleinen Bude mit den weihnachtlichen Holzdekoarbeiten. Die vielen Besucher, die jetzt nach dem Einsetzen der Dunkelheit durch das Untere Tor in den Schlossbezirk strömen, müssen alle an ihnen vorbei. Wiertz hat über acht Wochen lang aus Naturholz viele kleine Figuren hergestellt. Einige Spielzeugteile für Kleinkinder sind mit speichelechter Farbe bestrichen. "Zum Schutze der Kinder achten ich sehr darauf", erzählt Wiertz. Auch weihnachtliche Gartendeko hat er im Sortiment. Aber heuer will das Geschäft noch nicht richtig durchstarten.

"Naturholz ist nicht mehr so in Mode, Tropenholz würde besser laufen, ist aber nichts für mich", analysiert Wiertz die Lage. Dem Paar Wiertz steht noch ein ganzer Abend und der Sonntag bevor, die Hoffnung bleibt, dass es wieder ein gutes Geschäft wird. Denn der Erlös geht an wohltätige Organisationen in der Gemeinde.

<strong>Claudia Reis</strong> stellt filigrane Engelsfigürchen her – auch sie fanden viele Liebhaber. Die winzigen Engelchen sind auf einer weißen Feder befestigt und sehen so aus, als ob sie auf einer Wolke schweben würden. Seit über zehn Jahren stellt sie die Wolkenengelchen her und verkauft sie seit sieben Jahren ausschließlich auf dem Salemer Weihnachtsmarkt. Reis und ihre Freundin Inge Still stellen auch andere von Hand gearbeiteten Arbeiten zum Verkauf aus. Auch Handtäschen, Weihnachtsdeko und Kettenanhänger aus Glasperlen ebenfalls mit Engelsymbolen gibt es bei ihr.
Claudia Reis stellt filigrane Engelsfigürchen her – auch sie fanden viele Liebhaber. Die winzigen Engelchen sind auf einer weißen Feder befestigt und sehen so aus, als ob sie auf einer Wolke schweben würden. Seit über zehn Jahren stellt sie die Wolkenengelchen her und verkauft sie seit sieben Jahren ausschließlich auf dem Salemer Weihnachtsmarkt. Reis und ihre Freundin Inge Still stellen auch andere von Hand gearbeiteten Arbeiten zum Verkauf aus. Auch Handtäschen, Weihnachtsdeko und Kettenanhänger aus Glasperlen ebenfalls mit Engelsymbolen gibt es bei ihr.

Traditionelle weihnachtliche Handarbeit, Stickereien, Adventskränze, Holzfiguren, Seifen, Honig, Schnäpse, Kräuter- und Teemischungen begleiten die Besucher auf ihren Weg hoch. Einige Buden haben ein exklusives Sortiment, das sonst selten zu finden ist. Die Mimmenhauserin Claudia Reis hat zauberhafte filigrane Engelsfigürchen auf Federwolken. Oder die Bodmanerin Beatrice Leuker. Sie ist mit zauberhaften wandelbaren Märchenpuppen vertreten, mit denen der Puppenspieler ein ganzes Märchen erzählen kann. Auch auf dem Gebiet der Kulinarik bietet der Markt, was der weihnachtlich eingestellte Magen begehrt. Die Düfte von Waffeln, heißer Schokolade, Punsch und Glühwein locken zum Verzehr. Auch ein Braten vom Wildschwein, frisch geschossen auf der Hofjagd des Schlossherrn, ist zu haben.

<strong>Beatrice Leuker</strong> verkauft märchenhafte Puppen. An Hand der Puppen kann der Erzähler ganze Geschichten erlebbar machen. Sprechen oder singen, wie im Fall von Hänsel und Gretel. Die Puppe ist drei in einem. Hier eatrice Leuker Rotkäppchen, auf den Kopf gestellt und den Rock runter gezogen, taucht die Großmutter auf, die Puppe gewendet wird sie zum Wolf. Kennen gelernt hat sie die wandlungsfähigen Puppen bei ihren 15-jährigen Aufenthalt auf den Philippinen, dort werden sie von einer Frauen-Kooperative hergestellt, deren Gründung auf Nonnen zurückgeht.
Beatrice Leuker verkauft märchenhafte Puppen. An Hand der Puppen kann der Erzähler ganze Geschichten erlebbar machen. Sprechen oder singen, wie im Fall von Hänsel und Gretel. Die Puppe ist drei in einem. Hier eatrice Leuker Rotkäppchen, auf den Kopf gestellt und den Rock runter gezogen, taucht die Großmutter auf, die Puppe gewendet wird sie zum Wolf. Kennen gelernt hat sie die wandlungsfähigen Puppen bei ihren 15-jährigen Aufenthalt auf den Philippinen, dort werden sie von einer Frauen-Kooperative hergestellt, deren Gründung auf Nonnen zurückgeht.

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