salem USA: Halbzeit beim Projekt "Salem2Salem"

Bereits zum achten Mal findet der internationale und interdisziplinäre Künstleraustausch "salem2saletm" statt. Nach Salem am Bodensee ist dieses Mal Salem/New York Ort des Workshops.

Das Kunstprojekt "salem2salem" geht in die zweite Hälfte. Seit Anfang August und noch bis zum 21. August befinden sich 24 Künstler des internationalen und interdisziplinären Künstleraustauschs in Salem im Staat New York. Bereits zum achten Mal treffen sich Kreative aus den USA und aus der Region Bodensee-Oberschwaben, teilt das Landratsamt Bodenseekreis mit. Nach Schloss Salem im letzten Jahr ist nun eine ehemalige Milchfarm in Salem/New York der Ort für gemeinsame Arbeit, kontroverse Diskussionen und fruchtbaren Austausch. Inzwischen haben alle Teilnehmer einen Platz auf dem weitläufigen Gelände von "Salem Artworks" für ihre Arbeit gefunden.
 

Die Teilnehmer am diesjährigen Kunstprojekt salem2salem in Salem im Staate New York. Landratsamt Bodenseekreis
Die Teilnehmer am diesjährigen Kunstprojekt salem2salem in Salem im Staate New York. Landratsamt Bodenseekreis

Die Unterkünfte in Holzhäusern und Wohnwägen sind einfach und eher rustikal, aber die zahlreichen Ateliers eröffnen viele Möglichkeiten, um Neues auszuprobieren. Die Bildhauerin Claudia Dietz aus Eberdingen ist begeistert: „Großzügige Räumlichkeiten, viele Arbeitsmöglichkeiten und die Leute hier sind nett und hilfsbereit.“ Aber nicht alle Teilnehmer arbeiten direkt vor Ort: Die Musiker Andrea Grözinger und Michael T. Otto aus Langenargen proben zum Beispiel in der St. Paul´s Kirche mitten in Salem. Andrea Grözinger freut sich über den Anklang, den ihr Orgelspiel vor allem bei den Einheimischen findet. Besonders positiv bewerten die Teilnehmer den interdisziplinären Ansatz von salem2salem, der Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Perfomance Künstler und Musiker zusammenführt. „Wir erleben hier die Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Kunstformen, in der Herangehensweise und in der Ernsthaftigkeit der Arbeit“, betont die aus Kißlegg stammende Bildhauerin Anne Carnein.

Das sehen auch die amerikanischen Künstler so. Der Fotograf Mika Fowler aus Florida, der bereits im vergangenen Jahr in Schloss Salem mit von der Partie war, ist überzeugt vom Konzept: „Very rewarding – sehr lohnenswert“, lobt er mit einem Lächeln auf den Lippen. Das Projekt salem2salem läuft noch bis zum 21. August. Am Mittwoch davor wird in der „North Main Street“ Galerie in Salem (New York) eine Ausstellung mit den Arbeiten der Teilnehmer eröffnet.

 

 

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