Salem Altlasten im Neubaugebiet: Sechs von 68 Bauplätzen mit Bauschutt belastet

Bei den Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets Stefansfeld Nord-Ost ist man im südwestlichen Bereich des Baugebiets auf Bauschuttablagerungen gestoßen. Davon unterrichtete die Verwaltung nun den Gemeinderat.

Nach Angaben von Bauamtsleiter Torsten Schillinger erstrecken sich die Ablagerungen über eine Länge von 93 Metern und reichen bis in eine Tiefe von vier Metern. Von den Ablagerungen sind etwa sechs der 68 Bauplätze betroffen. Wie Schillinger erklärte, seien diese Ablagerungen nirgendwo dokumentiert. Auch nicht in einer 1996 erfolgten Altlastenerkundung, die im Gemeindegebiet vorgenommen worden sei. So unerfreulich die Entdeckung ist, gewann Bürgermeister Manfred Härle der Tatsache, dass sie jetzt bei den Erschließungsarbeiten ans Tageslicht gekommen sind, in einem Punkt etwas Positives ab: "So werden wenigstens nicht die Käufer der betreffenden Grundstücke von den Ablagerungen überrascht. Wir wollen altlastenfreie Bauplätze übergeben."

Fachfirma schon beauftragt

Die Gemeinde hat bereits eine Fachfirma mit der Klassifizierung der Ablagerungen beauftragt und ist in Abstimmungsgesprächen mit dem Landratsamt, um die weitere Vorgehensweise zu klären. Parallel dazu läuft nach Angaben von Bauamtsleiter Schillinger eine Anfrage, welche Möglichkeiten es seitens des Landes zur Bezuschussung dieser Altlastenbeseitigung gibt.

Erschließung schon ein paar Monate früher fertig

Die Verwaltung hatte zum Baugebiet "Stefansfeld Nord-Ost" aber auch eine positive Nachricht. Die Erschließungsarbeiten sind laut Schillinger bislang zügiger vorangegangen als geplant. Nach aktuellem Stand könne man davon ausgehen, dass die Erschließung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Ursprünglich hat man mit dem Frühjahr 2019 kalkuliert.

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