Owingen Wohngebiet Mehnewang: Erschließung in Rekordzeit abgeschlossen

Häuslebauer können im Wohngebiet Mehnewang bald loslegen. Symbolisch den Weg frei machten die Gemeinde und die beteiligten Firmen mit einem vielfachen Schnitt durch das rot-weiße Absperrband.

Owingen (hpw) Fünf Wochen früher als geplant ist die Erschließung des dritten und letzten Bauabschnitts im Wohngebiet "Mehnewang" fertiggestellt. Die Straßen und Versorgungsleitungen sind bereit, die ersten Häuslebauer können anrücken. Symbolisch den Weg frei machten die Gemeinde und die beteiligten Firmen mit einem vielfachen Schnitt durch das rot-weiße Absperrband. Damit sind auf einem rund 2,3 Hektar großen Areal 34 neue Baugrundstücke erschlossen, auf denen 32 Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser entstehen können.

"Zwischenzeitlich hatten wir 200 Interessenten in der Kartei", beschrieb Bürgermeister Henrik Wengert das enorme Interesse an den attraktiven Bauplätzen. Daraus hätten sich am Ende gut 60 ernsthafte Bewerber herausgeschält. Angesichts dieser Zahlen erstaunt es kaum, dass bereits alle Grundstücke für Einfamilienhäuser vergeben sind. Mehr als die Hälfte der Verkäufe sind schon notariell beurkundet. "Der Gemeinderat und die Verwaltung haben sich Mühe gegeben, um eine faire Vergabe zu gewährleisten", erklärte Wengert. Ganz bewusst habe man dabei jungen Familien mit Kindern den Vorzug gegeben, die in Owingen wohnen, aus der Gemeinde stammen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. Grundlage der Vergabe war ein vom Gemeinderat beschlossener Kriterienkatalog mit einem Punktesystem. Einige Interessenten hoffen, noch über die Warteliste zum Zuge zu kommen.

Mit dieser Erschließung sei allerdings das derzeit letzte Flächenpotenzial der Gemeinde aufgebraucht, betonte Wengert. "Der Siedlungsdruck in der Region bleibt auf jeden Fall hoch", prognostizierte der Bürgermeister. Daher werden die Gemeinde in ihren Bemühungen um neuen Wohnraum nicht nachlassen. "Wir haben hier eine Superinfrastruktur, die den Bürgern alles zur Verfügung stellt, was sie zum täglichen Leben und für die Bildung brauchen", sagte Henrik Wengert: "Doch wir müssen auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass diese Infrastruktur angemessen genutzt wird." Das aktuelle Gebiet Mehnewang III sei noch in einer lockeren, großzügigen Bebauung geplant, erklärte Henrik Wengert. Künftig werde man auf eine stärkere Verdichtung oder um einen Geschosswohnungsbau auch in Owingen nicht herumkommen. "Denn die Flächen gehen zur Neige."

Wengert dankte der EnBW-Tochter RBS Wave als Erschließungsträger und den beteiligten Firmen für die zügige Umsetzung. Nach den guten Erfahrungen mit der EnBW bei jüngsten Erschließung am Henkerberg sei die Kommune erfreut gewesen, dass die Tochter RBS Wave bei der Ausschreibung dieser Arbeiten zum Zuge gekommen sei. Neben den Leitungen für Gas, Wasser und Abwasser sind auch Leerrohre für eine Anbindung an das schnelle Internet verlegt worden. Die Straßenbeleuchtung ist durchweg mit LED ausgestattet. Im April hatte die RBS Wave für das Wohngebiet den ersten mit Bioöl isolierten Öko-Transformator im ganzen Bodenseekreis installiert.

Das war's im Mehnewang

Noch ist erst die Erschließung des neuen Wohngebiets fertig. Doch im Handumdrehen wird auch der dritte Bauabschnitt des „Mehnewang“ besiedelt sein.

  • Es war im Februar 2005, als die Gemeinde die ersten beiden von insgesamt 32 Bauplätzen für den ersten Bauabschnitts verkaufte. Im Herbst desselben Jahres waren die Erschließungsarbeiten abgeschlossen und die Bebauung konnte beginnen.
  • Den zweiten Bauabschnitt konnte schon der damals noch frisch gebackene Bürgermeister Henrik Wengert im April 2010 freigeben. Inzwischen ist ein respektables, beliebtes und vor allem sehr gefragtes Wohngebiet entstanden.
  • Schon die Topografie setzt mit dem dritten Teil einen natürlichen Schlusspunkt. Noch ist nicht ersichtlich, wo der künftige Bedarf gedeckt werden könnte.

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