Oberteuringen Ralf Meßmer legt Amtseid ab

Im Gemeindezentrum ist der neue Bürgermeister von Oberteuringen vereidigt worden. Viele Gäste kamen zur Amtseinführung von Ralf Meßmer.

Einziger Tagesordnungspunkt der am Mittwochabend im Gemeindezentrum "Die Post" in feierlichem Rahmen abgehaltenen Sitzung des Oberteuringer Gemeinderats war die Amtseinführung des neuen Bürgermeisters Ralf Meßmer. Er war am 24. September von einer großen Mehrheit gewählten worden. In seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister übernahm Ratsmitglied Franz Keller den Vorsitz sowie die Vereidigung und Verpflichtung.

Erst zehn Tage zuvor war am gleichen Ort Karl-Heinz Beck nach 31-jähriger Amtszeit verabschiedet worden und Keller brachte seine Freude zum Ausdruck, innerhalb so kurzer Zeit wiederum zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen. Zu ihnen zählten der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen, Landrat Lothar Wölfle, Verbandsdirektor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, Wilfried Franke, die Vertreter des Landratsamts sowie die Bürgermeisterkollegen aus dem Bodenseekreis mit ihrem Sprecher Reinhold Schnell. Besonders herzlich begrüßte Keller die beiden ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde und jetzigen Ehrenbürger Franz Xaver Kreuzer und Karl-Heinz Beck sowie den katholischen Pfarrer Robert Müller und seinen evangelischen Kollegen Rainer Baumann und die vielen anwesenden Bürger.

Bürgermeisterstellvertreter Franz Keller gratuliert dem frisch vereidigten neuen Bürgermeister Ralf Meßmer.
Bürgermeisterstellvertreter Franz Keller gratuliert dem frisch vereidigten neuen Bürgermeister Ralf Meßmer. | Bild: Gudrun Schäfer-Burmeister

Er versicherte Ralf Meßmer die Bereitschaft zur verantwortungsvollen Zusammenarbeit des Gemeinderats, der sich auf eine offene, ehrliche, gemeinsame Gestaltung freue. Als Ausschnitt aus der anstehenden Aufgabenliste zählte er die Fertigstellung des Sozialcampus, den Neubau der Schule, das neue Gewerbegebiet, die neue Wohnanlage, die Erweiterung der Kläranlage, den Gemeindestraßenbau, den Rotachpark, die Radwegesituation, die Alten- und Nachbarschaftshilfe, die Unterbringung der Flüchtlinge, die Integration der Neubürger, die freie Jugendarbeit, die Unterstützung der Kulturarbeit sowie die Breitbandverkabelung im Gemeindegebiet auf. Diese Aufgaben gelte es gemeinsam anzupacken. Auf Meßmers Vergangenheit als Fußballspieler hinweisend forderte er ihn auf: "Lassen Sie uns mit dem Spiel beginnen und stets erfolgreich zu Ende bringen." Nach dieser Überleitung sprach Meßmer die in der Gemeindeordnung vorgesehene Eides- und Verpflichtungsformel.

Viele Gäste waren zur Amtseinführung von Bürgermeister Ralf Meßmer nach Oberteuringen gekommen.
Viele Gäste waren zur Amtseinführung von Bürgermeister Ralf Meßmer nach Oberteuringen gekommen. | Bild: Gudrun Schäfer-Burmeister

Landrat Lothar Wölfle beglückwünschte den neuen Bürgermeister, nicht ohne ihm nahezulegen, auch auf persönliche Freiräume zwischen den Aufgaben zu achten. Reinhold Schnell verwies auf die gemeinsame, freundschaftliche Vergangenheit an der "Bürgermeisterschmiede" Kehl und bot die Zusammenarbeit über den "eigenen Kirchturm" hinaus an. Die Segenswünsche der beiden christlichen Kirchen fasste Pfarrer Robert Müller in ein Zitat des Propheten Jeremia "Nehmt Neuland unter euren Pflug" und empfahl die kurzen Wege in der Gemeinde als Bild für die gute Zusammenarbeit.

In seiner Dankes- und Begrüßungsansprache hob Meßmer hervor, dass er sich seiner neuen Verantwortung sehr bewusst sei und versprach den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und allen Bürgern "stets ein offenes Ohr" zu haben und einen fairen Umgang zu pflegen. Er wolle die Bürgerbeteiligung stärken und damit neue Impulse für das Zusammenleben setzen. Neben Kellers Liste und sparsamem, wirtschaftlichem Handeln seien ihm an erster Stelle die frühe Förderung von Kindern und Jugendlichen wichtig, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Die Gemeinderäte (von links) Alexander Amann, Robert Bischof, Sabine Müller, Jürgen Schorpp, Alexander Reuter, Wolfgang Syré, Eugen Rueß, Jürgen Mehr, Eberhard Singer, Maximilian Eppler und Johannes Keller.
Die Gemeinderäte (von links) Alexander Amann, Robert Bischof, Sabine Müller, Jürgen Schorpp, Alexander Reuter, Wolfgang Syré, Eugen Rueß, Jürgen Mehr, Eberhard Singer, Maximilian Eppler und Johannes Keller. | Bild: Gudrun Schäfer-Burmeister

"Es ist wichtiger, etwas im Kleinen zu tun, als im Großen darüber zu reden", zitierte er Willy Brandt. Zu den Aufgaben eines Bürgermeisters zähle er viele Gelegenheiten, den Bürgern mit kleinen Dingen einen großen Gefallen zu tun. "Zum Wohle unserer schönen, reizvollen, chancenreichen Gemeinde", betonte Ralf Meßmer.

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