Nachrichten aus Markdorf

Das Landgericht in Ravensburg.

22.12.2017 | Ravensburg

Zwei Mordprozesse mit Rätseln

Am 22. Dezember hat sich die Schwurgerichtskammer am Landgericht Ravensburg mit den Prozessen um die Tötung eines Neugeborenen und dem Mord an einer Frau beschäftigt. Beide Prozesse liefen bereits mehrere Verhandlungstage und werden im neuen Jahr fortgesetzt.
Zeigen am morgigen Sonntag um 15 Uhr ihr Krippenspiel in der St.-Nikolaus-Kirche: die jungen Darsteller aus der Pfarrgemeinde.

22.12.2017 | Markdorf

Auch Josef fing einst als Schäfchen an

Die Kinder, die in der Kirche St. Nikolaus in Markdorf beim Krippenspiel dabei sind, haben teils eine jahrelange Darstellerkarriere hinter sich. Der zehnjährige Johannes, der den Josef spielt, fing einst wie alle anderen als Schäfchen an. Das Spiel beginnt an Heiligabend um 15 Uhr.
Freuen sich über die Spende, die die katholische Pfarrgemeinde an die Tafel geben kann: Maria Stump, Günther Wieth, Nicola Benz, Pfarrer Ulrich Hund, Patricia Schnekenbühl, Evi Gräble-Kopp und Petra Holstein. Bild: Jörg Büsche

21.12.2017 | Markdorf

Altersarmut ist auch in Markdorf ein Thema

Der bundesweite Trend ist auch vor Ort spürbar: Unter den Kunden der Tafelläden sind immer mehr bedürftige Senioren. Bei einem Besuch von Vertretern der katholischen Kirchengemeinde ging es auch um dieses Thema. Pfarrer Ulrich Hund und seine Helfer überreichten einen Teil des Erlöses aus dem Pfarrfest an den Tafel-Vorsitzenden Günther Wieth.

Rico Goede (von links) und Stefan Kempf von der EnBW überreichen Waltraud Zeller-Fleck (von links), Renate Hold und Angela Pittermann symbolisch einen Schlitten. Bild: Lukas Reinhardt

20.12.2017 | Markdorf

Eine Soforthilfe für Menschen in Not

Eine Spende der EnBW über 4000 Euro fließt in ein Projekt des Mehrgenerationenhauses (MGH) Markdorf, das Bedürftige finanziell unterstützt. Über einige besonders bestürzende Fälle berichteten Renate Hold und Waltraud Zeller-Fleck vom MGH.
Lukas Reinhardt

15.12.2017 | Markdorf | Exklusiv

Kommentar: Einzelfall prüfen

In Deutschland gilt die Einzelfallprüfung bei Asylverfahren. Dass die in vielen Fällen eben nicht vorgenommen wird, zeigt der Fall zweier Markdorfer Schüler und ihrer Familie. Hier sollten die Behörden, vom Bund bis zum Landratsamt, nochmals tätig werden.
Abdullah (links) und Umair Bajwa besuchen das Bildungszentrum Markdorf. Sie sollen nun nach Pakistan zurückkehren. Im Ausriss von 2015 sind Abdullah als Dritter von rechts und Umair rechts zu sehen, mit im Bild ihre Eltern. Bild: Lukas Reinhardt

15.12.2017 | Markdorf

Abdullah und Umair: Ablehnungsbescheid trotz Integration

Die beiden pakistanischen Brüder besuchen das Bildungszentrum in Markdorf. Sie und ihre Eltern sind bestens integriert, sie sprechen inzwischen fast fließend deutsch, der ältere der beiden hat die Zusage für einen Ausbildungsplatz – und dennoch sollen sie nach Pakistan zurückgeschickt werden. Dort droht ihnen als Angehörige einer religiösen Minderheit Gewalt. Ihr Onkel wurde bereits getötet.
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