Markdorf Zurück zu den Anfängen am BZM

Lehrer sammeln Material für eine Festschrift zum 50. Jubiläum des Markdorfer Bildungszentrums

Im Juni feiert das Bildungszentrum sein 50-Jähriges Bestehen. Geplant ist ein Tag der offenen Tür, den der Schulverbund unter das Motto des Schuljubiläums stellen wird. Darüber hinaus ist eine Festschrift in Arbeit, in der auf ein halbes Jahrhundert des Schulkomplexes zurückgeblickt wird, der als kooperatives Bildungszentrum im ländlichen Raum gebaut wurde. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Anfängen. "Die Zeit vor der Einweihung, also zwischen 1968 und 1973, die interessiert mich ganz besonders", erklärt Eva Huberich, Koordinatorin der Festschrift. Vor dem Umzug in das neue Gebäude an der Ensisheimer Straße fand der Unterricht an verschiedenen Orten statt. Zum einen wurden Behelfsbaracken in der Nähe der Pestalozzi-Schule genutzt. Sie waren für die Realschüler aufgestellt worden. Die Hauptschüler durften schräg gegenüber in die Jakob-Gretser-Schule zu Unterricht gehen.

Eva Huberich, die selbst seit den 1990er Jahren am BZM-Gymnasium unterrichtet, sucht nun Zeitzeugen: Schüler, Eltern, ehemalige Kollegen, die aus der Phase des Aufbruchs berichten können. Schließlich ist das Bildungszentrum mit ambitionierten Bildungszielen und einem damit einhergehenden pädagogischen Elan an den Start gegangen. Neue didaktische Methoden wurden erst gemeinsam erarbeitet, dann auch gemeinsam ausprobiert. Mithin besaßen sie den Charme des Improvisierten, des Experimentellen. Gewissermaßen legendär sind die "Cluster-Klassenräume", je vier nur durch Faltwände voneinander getrennte Räume, die die derart voneinander separierten Klassen zu allerlei Schabernack verleiteten. "Was wir brauchen", führt Huberich weiter aus, "das sind alte Unterrichtsmaterialien – Kopien, Arbeitsblätter, alte Bilder, alles, was sich zum Dokumentieren eignet.

" Begierig sei das neunköpfige Festschriftteam natürlich auf Anekdoten aus dem Schulleben am BZM. Dass sich Huberich jetzt an die Öffentlichkeit wendet, ist kein Zufall, kommen zur Weihnachtszeit doch stets sehr viele Ehemalige nach Markdorf.

Beiträge können per E-Mail an folgende Adresse gesendet werden: schuljubiläum@bzm-markdorf.de

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