Markdorf Totalsperrung: Die Gehrenbergstraße zwischen Markdorf und Harresheim muss auf 750 Metern aufwendig saniert werden

Vermutlich bis Jahresende soll die Sperrung dauern, das Wirtshaus am Gehrenberg bleibt allerdings erreichbar.

Markdorf (wdg) Die Durchfahrt auf der Kreisstraße K7750 zwischen Markdorf und dem Ortseingang von Harresheim ist aktuell nicht mehr möglich, die Sperrung beginnt auf der Gehrenbergstraße ab der alten Feuerwache. Die Kreisstraße bedarf einer Sanierung auf einer Länge von rund 750 Metern auf der Strecke beginnend etwa auf Höhe der Tennisplätze bis zur Grillstelle Schweppenen am Gehrenberg. Die Straße ist für Anlieger bis zur tatsächlichen Baustelle frei, was bedeutet, dass man von Markdorfer Seite aus das Wirtshaus am Gehrenberg mit Theaterstadel erreichen kann. Wer zum Gehrenbergturm möchte, muss allerdings von Markdorf aus die beschilderte Umleitung über die Bussenstraße und die K 7749 nach Wendlingen und weiter nach Harresheim benutzen. Für Autofahrer aus Richtung Roggenbeuren nach Markdorf gilt die Umleitung in umgekehrter Streckenführung. Wie das Landratsamt mitteilt, wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende dieses Jahres aufrechterhalten.

Umfangreiche Arbeiten nötig

Die Sanierung dieses Straßenabschnitts ist erforderlich geworden, weil Wasser vom Gehrenberg her auf die Straße drückt und in der Folge der Frost der Straße erheblich zugesetzt hat. "Das Wasserproblem führt zu Setzungen in der Straße und wir müssen dieses Problem dringend lösen", erklärt Ralf Selb vom Straßenbauamt des Landratsamts Bodenseekreis. Um künftigen Schäden an der Straße, die teilweise erhebliche Unebenheiten und deutliche Risse aufweist, zu vermeiden, soll das Wasser durch Dränagen ferngehalten werden. Deshalb werden der vorhandene Asphalt und der Untergrund bis zu einer Tiefe von 80 bis 100 Zentimetern ausgebaggert. Wegen des Lehmuntergrunds wird ein Bodenaustausch mit einer Kiestragschicht erfolgen, darauf werden eine Asphaltschicht und eine Deckschicht aufgebracht. Die Bankettbefestigung erfolgt mit einem Humus-Kiesgemisch, damit dort wieder Gras wächst, um die Stabilität zu gewährleisten. Der belastete Bankettbereich, der abgetragen wird, wird zunächst zwischengelagert, weil es auf Schadstoffe untersucht werden muss.

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