Markdorf Sechs gute Wünsche für 2018

Von Rektorin über Dirigent bis Fußballtrainer: Markdorfer Neuanfänger blicken zurück auf das vergangene Jahr.

Markdorf – Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine bewegte Zeit für all jene, für die in Markdorf ein Neuanfang begann. Zeit, diese Menschen zu fragen, was sie 2017 bewegte und was sie sich vom Jahr 2018 erwarten.

  1. Jürgen Hess übernahm im September dieses Jahres die Leitung des Ordnungsamtes. „2017 würde ich als ereignisreich bezeichnen“, fasst Hess, der zuvor in selber Funktion 23 Jahre lang für die Stadt Pfullendorf tätig war, seine bisherigen Erfahrungen zusammen. Die Umsetzung wichtiger Projekte und Ideen, darunter die so genannte Blaue Zone sowie das neue Mobiliätskonzept, stehen bei ihm für kommendes Jahr an. Dafür, so Hess, wünsche er sich auch eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Kollegen und den entsprechenden Gremien.
    Jürgen Hess, Amtsleiter.
    Jürgen Hess, Amtsleiter. | Bild: Siegfried Volk
  2. Birgit Beck ist seit Anfang Juli Zunftmeisterin der Markdorfer Narren. Es ist das erste Mal in der 132-jährigen Geschichte des Vereins, dass eine Frau an der Spitze steht. „Diese Wahl und die Bekanntgabe in der Jahreshauptversammlung war sehr bewegend für mich“, erinnert sich Beck, bei der sich mittlerweile vieles um die anstehende fünfte Jahreszeit dreht, die bereits im frühen Januar beginnt. „Ich freue mich natürlich auf meine erste Fasnet als Zunftmeisterin“, erzählt sie freudig und ergänzt doch etwas respektvoll: „Ich bin gespannt, was auf mich zukommt.“
  3. Gerhard Thiel, der neue Dirigent des Ittendorfer Musikvereins, nimmt aus dem Jahr 2017 mit, „dass wir uns nicht mehr auf Tradition und Routine verlassen können, sondern ständig bereit sein müssen, uns auf Neuerungen einzustellen.“ Für ihn, der sich seit April der neuen Aufgabe widmet, war das Jahreskonzert, auf dem er nicht nur als Dirigent, sondern auch als Solist am Bariton-Saxophon auftrat, der Höhepunkt seines musikalischen Jahres. „Am besten wäre es, wenn 2018 genau so weiter geht“, sagt Thiel und ergänzt: „Außer die gesundheitlichen Sorgen um meine knapp 85-jährige Mutter.“
    Gerhard Thiel, Dirigent. Bild: Musikverein Ittendorf
    Gerhard Thiel, Dirigent. Bild: Musikverein Ittendorf
  4. Joachim Heilmaier zog im September als neuer Vertreter der Freien Wähler in den Markdorfer Gemeinderat ein. Ein bedeutender Moment war für ihn die Vereidigung. „Dadurch wird man sich seiner Aufgaben und der Verantwortung nochmals richtig bewusst“ erzählt er. Für ihn war 2017 ein Jahr, in dem viele Weichen für Projekte gestellt wurden, welche die Zukunft der Stadt für lange Zeit begleiten. Eine Zukunft, auf deren Mitgestaltung Heilmaier sich freut.
    Joachim Heilmaier, Stadtrat. Bild: Lukas Reinhardt
    Joachim Heilmaier, Stadtrat. Bild: Lukas Reinhardt
  5. Bahadir Livgökmen Im November übernahm der 40-Jährige, der in seiner Jugend als Torwart beim FSV Frankfurt ausgebildet wurde, den Trainerposten beim SC Markdorf. Ein Ereignis blieb ihm in den wenigen Wochen als Chefcoach besonders im Gedächtnis: „Das Spiel gegen meinen Ex-Verein RW Salem kurz nach dem Wechsel zählt sicherlich zu den intensivsten Momenten“, so Livgökmen. Weitere, da ist er sich sicher, werden folgen. Denn es gelte, besser in das neue Jahr zu starten, als das bisherige endete. Um aber den ersehnten Erfolg in der Landesliga zu erzielen, müsse die ganze Mannschaft mitziehen: „Ich freue mich besonders darauf, mit dem Team hart an uns und für dieses Ziel zu arbeiten“, sagt Livgökmen.
    Bahadir Livgökmen, Fußball-Trainer. Bild: Lukas Reinhardt
    Bahadir Livgökmen, Fußball-Trainer. Bild: Lukas Reinhardt
  6. Diana Amann ist seit Beginn des laufenden Schuljahres Rektorin des Gymnasiums am Bildungszentrum Markdorf (BZM). Ihren schönsten Moment erlebte sie gleich in den ersten Wochen: „Ich dachte mir damals: Nun bist du angekommen, alle wissen, wer du bist. Jetzt kann die Arbeit beginnen“, erzählt Amann, die aus dem hohen Norden, wo sie Leiterin einer Hamburger Schule war, nach Markdorf kam. Eine Rückkehr in ihre Heimat. „Es ist ein Jahr, auf das ich sehr glücklich zurückblicke“, so Amman. „Denn es war die richtige Entscheidung, den Wechsel zu wagen.“ Entsprechend freut sich die Rektorin bereits auf das, was 2018 ansteht: „Ich wünsche mir, dass das neue Jahr so positiv weitergeht, wie sich das alte bisher verabschiedet.“
    Diana Amann, Rektorin.
    Diana Amann, Rektorin. | Bild: Helmar Grupp

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