Markdorf Rotary Club Markdorf pflanzt drei Esskastanien

Der Club spendet außerdem eine Ruhebank an der großen Wilhelmshöhe.

Mitglieder des Rotary Club Markdorfs haben am Freitagnachmittag an der Großen Wilhelmshöhe oberhalb des Tennisplatzes drei Bäume gepflanzt. Sie sind damit dem Aufruf von Ian Riseley gefolgt. Der Rotary-Weltpräsident hatte zu Beginn seiner Amtszeit alle Rotarier aufgerufen, einen Beitrag zur Begrünung des Blauen Planeten zu leisten, um diesen lebenswerter zu machen. "Wir haben Stadtförster Jörn Burger gefragt, wo und was wir anpflanzen könnten", erklärte Heidrun Braun-Widemann, derzeitige Präsidentin der Markdorfer Rotarier. Und der Forstmann habe Esskastanien vorgeschlagen, den "Baum des Jahres 2018".

Burgers Vorschlag kam nicht von ungefähr. "Wir haben vor, den Waldsportpfad hier zu verlängern", erklärte der Stadtförster. Geplant sei außerdem, weitere Bäume entlang der Wegstrecke zu pflanzen. Mithin stehen die drei Esskastanien ganz am Anfang. "Noch grüner müssten wir es hier oben ja nicht unbedingt machen", erläutert Heidrun Braun-Widemann die Motive der Markdorfer Rotarier. Gleichwohl gelte es – ganz im Sinne des internationalen Rotarier-Präsidenten – das Bewusstsein der Menschen für ihre Lebensumgebung, für Natur und Landschaft zu schärfen.

Club-Mitglied Arno Rütten wollte das mit zusätzlicher Nachhaltigkeit tun. "Was sind drei Esskastanien ohne eine Bank?" habe er sich gefragt – und deshalb bei Mit-Rotarier Andreas Hafen, Kunstschmied in Meckenbeuren, eine stählerne Sitzgelegenheit in Auftrag gegeben. Auf einer Corten-Stahl-gestützten Eichen-Bohle lässt sich nun im Schatten einer Esskastanie der Bodensee betrachten, sobald die neben der am Freitag aufgestellten Ruhebank gepflanzte junge Esskastanie eine etwas dichtere Krone entwickelt hat.

"Schattenplatz", "Baumpflanzaktion 2018" und "Rotary Markdorf" hat Kunstschmied Andreas Hafen in den als Rückenlehne dienende Stehlen-Teil geschnitten. Für die Rotarier, die sich als Service-Club mit sozialem Anliegen begreifen, ist die Baum-Aktion übrigens nur ein Teilbereich ihres Umwelt-Engagements. Regelmäßig engagieren sie sich mit weiteren Projekten für den Landschaftsschutz.

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