Markdorf Musikalisches Treffen mit Freunden

Gospelchor Markdorf besucht die elsässische Partnerstadt Ensisheim. Zwei bewegende Konzerte in zweisprachigen Gottesdiensten

Zum Erntedankfest in Ensisheim war der Markdorfer Gospelchor bereits am Samstag früh gestartet. Bestens vorbereitet, im Gepäck Gospels in englischer, deutscher und französischer Sprache brachte ein ganz neuer Bus die 45 Sänger und Sängerinnen zur Markdorfer Partnerstadt ins Elsass, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Im Vorfeld hatte sich Abbé Gaschy, Ensisheims katholischer Pfarrer, nicht nur ein Konzert in der gotischen Kirche St. Martin gewünscht, sondern auch wieder darum gebeten, den sonntäglichen Gottesdienst zu einem Erlebnis werden zu lassen.

So gestaltete sich schon das Konzert am Vorabend für das französische Publikum zu einer lebendigen Begegnung mit der afrikanischen vorwiegend rhythmisch geprägten Lebensart, getragen von ausdrucksstarken Melodien und modernen Akkorden. Der kräftige Chorklang, immer wieder erweitert durch Chorsolisten, begleitet vom Klavier und dezentem Schlagzeug ließ Pfarrer Gaschy nach dem Konzert von einer wahrhaft spirituellen Darbietung schwärmen.

Abbé Gachy gestaltete den Gottesdienst am Sonntagmorgen ebenfalls zweisprachig. Lesung und Predigt mit französischen und deutschen Texten machten den Charakter des Elsass, die geschichtliche Verbundenheit mit den Nachbarn, im weiteren Sinne sogar die seit 41 Jahren währende „Jumelage“ mit Markdorf und die 70 Jahre nach dem Ende des Krieges deutlich. Der Gospelchor seinerseits bedankte sich mit dem faszinierenden Gospel „Jésus tu est ma vie“ (Jesus, du bist mein Leben) und die strahlende Akustik der großen schönen Kirche ließ diese Momente auf ganz besondere Weise lebendig und einprägsam werden.

Beim abschließenden Empfang im Rathaus brachte die stellvertretende Bürgermeisterin Ensisheims und Beauftragte für die Partnerschaft, Brigitte Kuhlburger, die große Menge an Gemeinsamkeiten der zwei Tage, der zwei Länder und der zwei Partnergemeinden zum Ausdruck. Die Verbundenheit müsse von den Menschen weiterhin gelebt und von den Verantwortlichen eingeplant werden, sagte sie.

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